Heute: 04. Nov., 2026

Internationale Gäste beim AI-Filmfestival

Grußnachricht vom AI Filmfestival in Tokio von Sowaybeyond (Chère Margaux) - Foto: Albert Gratz
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vor 2 Stunden

Von Albert Gratz 

Bernhard Heckler, Autor der Süddeutschen Zeitung, war am Mittwoch beim AI-Filmfestival in der Stadtbuchhandlung. In seinem am Samstag erschienenen Artikel beschreibt er die Stimmung dort folgendermaßen: „… bei dem eine Stimmung herrscht wie mutmaßlich in der Garage von Bill Gates vor 50 Jahren – Bahnbrechendes passiert hier, nicht mehr lang, und es wird sich herumsprechen -, …“ 

Tja, und genau aus der Gegend, in welcher angeblich dem Mythos nach in zahlreichen Garagen gewerkelt wurde, um dann später IT-Weltkonzerne zu gründen, aus dem Silicon Valley in Kalifornien, USA, kommt die Filmemacherin Yina Zhang extra zum AI-Filmfestival angeflogen. Zhang arbeitet im Silicon Valley als Data-Scientist. Ihr Kurzfilm, „The last page“, hatte am Freitagabend beim AI-Filmfestival seine Deutschlandpremiere. In ihrem Film wird von einem Mann erzählt, welcher in einem weißen Raum gefangen ist, mit nichts anderem als einem Bett und einem Stapel von Büchern. 

Filmemacherin aus Silicon Valley Yina Zhang (Foto: Albert Gratz)

Drei Tage bleibt Yina Zhang in Biberach, anschließend schaut sie sich zusammen mit ihrem Partner noch München an.

Link zum SZ-Artikel von Bernhard Heckler


Ebenfalls extra nach Biberach gekommen ist der Ehemann von Gyeongwon, Jason Park. Ihr Kurzfilm „SMOKE“ wurde am Samstagabend gezeigt. 

Jason Park, Ehemann von Gyeongwon Park, Autor von „Smoke“ (Foto: Albert Gratz)

Jason ist Autor des dystopischen, überwiegend in schwarz-weiß gehaltenem Filmes, in dem leben Mensch-Maschinenwesen in einer industriell geprägten Stadtlandschaft. Sie bestehen im Innern aus Rauch und der ist allgegenwärtig. Wie Jason Park im anschließenden Gespräch verriet, ließen sich er und seine Frau vom Architekturstil des Brutalismus für den Film inspirieren. Rauch schwarzer Rauch steht auch für Depression – und je mehr rot und Farbe in den Film kommt, um so mehr schwinde die Niedergeschlagenheit, erläutert Jason.
Geboren und aufgewachsen ist Park in Südkorea. Dort schloss er ein Studium als Fahrzeugdesigner ab. In Südkorea hatte er bereits ein Jobangebot vom Automobilkonzern Hyundai. Seit einem Jahr studiert er an der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim im Masterstudiengang Transportation Design.

Standbild „Smoke“ (Foto: Albert Gratz)

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