Das Panel – die Gesprächsrunde – gestern Nachmittag in der Belle Etagè im Vinotheum beim ersten deutschen AI Filmfestival zeigte sehr unterschiedliche Wahrnehmungen der Entwicklung. Auf dem Podium: Anje Nikola Mönniing (Schauspielerin und Produzentin), Barbara Dussler (Schauspielerin), Sabine Bachthaler (Drehbuchautorin), Christian Kahrmann (Schauspieler) und Marcel Barsotti (Filmemacher und Komponist). Einig war man sich dass der Einfluss der künstlichen Intelligenz oder besser der Entwicklung dieser Technologie Arbeitsplätze und ganze Arbeitsbereiche kosten wird. Deutlich auch die Skepsis und Befürchtung von Einheitsbrei und schwindender Innovation künstlerischer Formen.

Andererseits auch der Hinweis darauf, dass Kunst nicht aus dem Nichts entsteht und immer auf Vorhandenes aufbaut und schon in den vergangenen Jahren extreme Veränderungen stattgefunden haben. Als Beispiel in der Diskussion: Die Veränderungen im Musikmarkt mit Einführung von Spotify und mp3. Eine Musikindustrie wie bis zum Anfang der 2000er Jahre ist Geschichte, auch das hat nicht nur Arbeitsplätze sondern auch Künstlerkarrieren gekostet.

Zu der anregegenden Diskussion waren rund 30 Besucher gekommen. Heute um 17 Uhr gibt es ein Panel in der Stadtbuchhandlung in der Schrannenstraße zum Thema KI in der Pharmabranche. Christiane Steur, Standortleiterin von Beohringer Biberach wird berichten.