Neben den Chefinnen des Filmfestvereins darf es keine anderen „Götter“ geben, zum Beispiel künstliche Götter beim AI Filmfestival. Darüber berichtet heute der SWR. Und wehe man macht etwas ohne vorher gefragt zu haben, schließlich ist man die Platzhirschkuhgruppe. Klingt böse, ist aber nicht ganz so schlimm gemeint und auch Gaspard platzt irgendwann mal der Kragen:
Oh oh wir haben nicht gefragt bevor wir eine unserer Meinung nach notwendige Kulturveranstaltung durchführen! Oh Oh da hätten wir doch aber vorher mal fragen müssen! Wen? Und seit wann muss man hier fragen, ob man eine ehenamtliche und wahrlich recht kostspielige Aktion auf eigene Kosten durchführt? Wenn sich ein Verein immer mehr mit sich selbst beschäftigt und den Intendanten plötzlich alle drei Jahre auswechseln will und wechselt, müssen die AI Filmfestmacher erstmal fragen, ob sie was machen dürfen? Was soll das? Schusterinnen bitte bei den Leisten bleiben.
Oioioi weil ein paar Menschen den Unterschied zweier Locations und Veranstaltungen nicht unterscheiden können, auch weil Englisch und Deutsch ja dasselbe sind, international und deutsche Produktion ebenfalls… Ja deshalb sollte man sowas grundsätzlich verbieten. Genauso wie es ja nicht sein kann, dass zwei Kulturveranstaltungen überhaupt an einem Tag stattfinden können und dürfen! Wehe da findet in der Stadthalle ein Konzert der Münchner Freiheit statt und im Abdera ein Rave! Da sollte man schon mal einschreiten! Oder?
Wer gestern bei der Eröffnung des AI Filmfestivals war oder den Stream gesehen hat sollte verstanden haben, um was es geht: Es geht nicht um Konkurrenz und auch nicht darum, jemand die Eitelkeit von der Butter zu stehlen. Es geht um Gesellschaft und Film und Auseinandersetzung. Und als Gruß an die Spitze des Vereins: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
Zum Hintergrund hier der Beitrag des SWR der Anlass für diesen KOmmentar war: KLICKEN
Bilder von der Eröffnung des ersten deutschen AI Filmfestivals in Biberach (Bilder: Albert Gratz!)





Danke für diesen Klartext. Es ist äußerst ärgerlich, wenn versucht wird, ein Startup, ein neues Filmfestival von anderer Seite schlecht zu reden. Das AI-Filmfestival, von engagierten Biberacher Kulturschaffenden initiiert, ist eine echte Bereicherung für Filmfreunde. Denn hier wird über den Tellerrand der Filmwelt hinausgeschaut. Hier wird international gearbeitet. Hier werden in hervorragend besetzten Panels Fragestellungen jeglicher Art zu AI/KI vorgestellt und diskutiert.
Es freut mich, dass die Stadtverwaltung hier , siehe SWR -Bericht, neutral ist.
Eine weltoffene Stadt bleibt nur dann weltoffen, wenn sie der Welt offen steht!
Johannes Walter