Heute: 26. Feb., 2026

IG Metall: Vorgänge und angekündigte Schließung der Produktionen bei Silit in Riedlingen und Hayingen ein Skandal!

IG Metall Stellungnahme
von
vor 4 Stunden

Die Art und Weise wie in Riedlingen und Hayingen die Belegschaften über die Schließung der Produktionen informiert wurden ist ein Skandal. So bewertet IG Metall Gewerkschafter Christian Velsink gegenüber weberberg.de die aktuellen Vorgänge bei Silit.

Weder mit den Betriebsräten wurde die geplante Schließung vorab diskutiert oder entsprechende Informationen wurden geteilt, alles sei völlig aus dem Nichts heraus und ohne Vorwarnung kommuniziert worden. Silit gehört schon länger zur französischen Unternehmensgruppe SEB. Offenbar sollen 600 Arbeitsplätze in Deutschland weggespart werden, das entspricht wohl einem Einsparpotenzial von rund 200 Millionen Euro.

Velsink kann noch nicht abschätzen wie die IG Metall auf die Schließung ohne Vorwarnung reagiert. Der Gewerkschaftsvertreter trifft erst morgen (Freitag) früh die Betriebsräte vor Ort um sich umfassend informieren zu lassen. Gegenüber weberberg.de zeigte sich Velsink schockiert. Gerade eben erst habe man eine neue Fertigung in Riedlingen etabliert in der statt Stahl Edelstahlböden in Töpfe gesetzt werden. Das Produkt sei brandneu auf dem Markt und noch überhaupt nicht absehbar wie sich dessen Absatz und Marktchancen entwickeln würden. Noch vor einer echten Bewerbung des neuen Produktes beginne der Abgesang und es gebe bereits Gerüchte über eine Verlagerung der Produktion nach China. Auch über eine bereits geplante Abholung der Produktionsmaschinen werde in der Belegschaft gemunkelt.

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