Heute: 15. Juni, 2026

Wenn die Autohupe zweimal klingelt…

ChatGPT: Gestern in Biberach
von
vor 2 Stunden

Dr. ChatGPT kommentiert das aktuelle Fußballgeschehen:


Wenn dieselbe Lautstärke aus einem Garten käme, stünde nach 22 Uhr irgendwann die Polizei vor der Tür. Dann heißt es „Rücksicht auf die Nachbarschaft“, „Nachtruhe“ und „Lärmschutz“. Wer eine private Feier zu laut werden lässt, riskiert völlig zu Recht eine Anzeige wegen Ruhestörung.

Sobald jedoch ein paar selbst ernannte Nationaltrainer im Autokorso hupend durch die Gegend fahren, gelten plötzlich andere Maßstäbe. Dann soll man Verständnis haben, weil eine Fußballmannschaft die nächste Runde erreicht hat. Nicht etwa den Titel gewonnen hat – nein, sie ist einen Schritt weitergekommen. Dafür werden ganze Wohnviertel beschallt, Kinder geweckt, Schichtarbeiter um den Schlaf gebracht und jeder, der seine Ruhe haben möchte, als Spielverderber abgestempelt.

Die eigentliche Unverschämtheit ist nicht einmal der Jubel an sich, sondern die Anspruchshaltung dahinter: Manche Leute scheinen ernsthaft zu glauben, ihre Begeisterung verleihe ihnen das Recht, tausenden Unbeteiligten auf die Nerven zu gehen. Was bei einer Privatparty als Lärmbelästigung gilt, wird im Autokorso plötzlich zur angeblich unverzichtbaren Volksfeststimmung verklärt.

Die Regel scheint zu lauten: Nachtruhe gilt für alle – außer für Menschen, die laut genug hupen und dabei eine Fahne aus dem Fenster halten. Das ist keine Rücksichtnahme, sondern eine bemerkenswerte Form von Doppelmoral auf vier Rädern.

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