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Ein glücklicher Thomas Fettback mit Gattin, Söhnen und EBM Roland Wersch nach Bekanntgabe des Endergebnisses. 


Unser Gästebuch (Link).

Initiative Wahl-Watch 2010

Infos zu den OB-Kandidaten auf deren Websites:
Thomas Fettback: www.thomas-fettback.de
Uli Stöckle: www.ob-biberach.de
Benjamin Giesel: www.ob-biberach.de/giesel1.htm  


Wahl-Webseite der Stadt mit dem Wahlergebnis

Wahlergebnis 7. Februar 2010

Endergebnis
23 Wahlbezirke

Thomas Fettback 85,72 % - 8.377  
Uli Stöckle   5,40 %  - 528  
Benjamin Giesel   8,50 % - 832  
Sonstige  0,37 %  - 36
 

 

Altes Wahlergebnis: 04.02.2002 !
Ergebnis der Bewerber
(sortiert nach Anzahl der Stimmen):

Bewerber Stimmen in %
Thomas Fettback 10622 72,95
Alexander Baumann 3934 27,02
Sonstige 4 0,03

Wahlstatistik: Wahlberechtigte 23169. Wähler: 14629.
Wahlbeteiligung (in %): 63,14, Ungültige Stimmen: 69,
Gültige Stimmen: 14560


Neues OB-Wahl-Gewinnspiel
Zu Photomontagen zum Biberach nach der weiteren Amtszeit eines neuen OBs hatten wir aufgerufen. Drei Einsendungen trafen ein. Alle betrafen das Biberach unter einem OB Uli Stöckle. (Die dritte stellen wir demnächst vor.) Jetzt gibt es ein neues Gewinnspiel: Wer sagt am genauesten voraus, wie viele Stimmen Kandidat Uli Stöckle auf sich vereinigen kann? Die Wahlbeteiligung wird dank der intensiven Wahlberichterstattung von Weberberg.de sicher höher sein als ursprünglich angenommen. Wohlgemerkt: Gefragt ist die Zahl der Stimmen, nicht der Prozentsatz! Werden es 10,. 100 oder gar 1000 sein? Senden Sie Ihre Schätzung bis zum 6. Februar 2010 an bergraetsel/at/yahoo.de. Schreiben Sie einfach Ihren Tipp - etwa "99 Stimmen" - in die Betreffzeile. Name, Anschrift, Fon dann ins Textfeld. Wer mit seinem Tipp dem Ergebnis am nächsten kommt, erhält eine Weberberg.de-Wundertüte im Wert von mindestens 250 Euro! Wir behalten uns das Recht vor, Zwischenergebnisse (ohne Namensnennung) bekanntzugeben.

 

Die Stars von der Startseite

"Wo sind eigentlich die Startseitenbilder, die es hier früher immer gab?" fragte kürzlich ein Leser. Einst waren sie dauerhaft verlinkt auf der Startseite, jetzt landen sie im Archiv und werden etappenweise veröffentlicht. Die Bilder der letzten Wochen finden Sie hier und auf dem Klickbild.

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Die Bergzeitung
Peace be upon those who follow our guidance

Dienstag, 9. Februar 2009

Soziale Schere Während die Gold Ochsen Halbe im Kachelofen für 2 Euro zu haben ist, kostet sie im Mocca (mit seinem preiswerten Pizzaservice) satte 2,30 Euro. Wer sein Feierabendbier in kulturell anspruchsvollerer Umgebung trinken will, muss also deutlich tiefer in die Tasche greifen. Nicht alle Biber werden es sich heutzutage leisten können.

Unsere nostalgische Sammlung von Erinnerungen an ein verschwundenes Biberach - hier - wächst immer weiter. Es ist erfreulich, dass der Umgang mit einem Wiki offenbar immer selbstverständlicher wird. Kann jemand mit Erinnerungen weiterhelfen? Es sind viele Fragen offen. Zitatbeispiel: "Der derzeit amtierende Oberbürgermeister Thomas Fettback wohnte während seiner Kandidatur 1994 im Porterhouse in einem Zimmer des damals dort auch ansässigen DGB. Der DGB Kreisvorsitzende hiess damals Kurt Bass. Die SPD-Kreisrätin Elke Linde schwärmte in dieser Zeit geradezu von ihrem Kandidaten."

Reaktionen der Parteien auf die OB-Wahl hat die SchwäZ hier eingefangen. 

Montag, 8. Februar 2009
Bizarrer Vorwurf Dass unsere Sonderseite (hier) zur Wiederwahl Thomas Fettbacks. von "vorsätzlicher Boshaftigkeit" geprägt sei und "Volksverhetzungscharakter" habe, ist ein äußerst bizarrer Vorwurf. Er wird in unserem Gästebuch um 18:15  Uhr erhoben. Was meinen unsere LeserInnen dazu?

Endlich mal wieder gewinnen! 

Ein Kommentar zur OB-Wahl

von Dennis Kundrus

Dass es ein Sieg werden würde, war sicher schon klar, aber dennoch brach bei den JUSOS im Abdera (übrigens seit ein paar Monaten mit mehr oder weniger hübschem Sichtbeton-Foyer (und nein, der Architekt möchte, dass die kahlen Betonwände bleiben!)) Jubelstimmung aus, als die 85,72 % auf der großen Leinwand erschienen. Das letzte Jahr war durch so viele Enttäuschungen geprägt, von der Kommunalwahl bis zur Bundestagswahl, dass man sich dann mit Sozi-Herz doch wirklich wieder freut, wenn ein Genosse einen solch strahlenden Sieg erringt. Das ist natürlich Thomas Fettbacks kompetenter und vernünftiger Arbeit und dem, trotz Ermangelung eines wirklich ernsthaften Gegenkandidaten, bürgernahen und informativen Wahlkampf zu verdanken. Thomas Fettback, der kurz darauf selbst eintraf, äußerte sich mir gegenüber auch sehr zufrieden mit dem Ergebnis, auch wenn das Ganze durch die eher geringe Wahlbeteiligung getrübt wurde. Viel Genuss blieb mir dann aber als Barkeeper nicht, denn die Gäste wollten natürlich den Wahlsieg feiern. Aber gegen später kam auch ich noch dazu, einen kleinen Siegesmartini zu genießen. Der Renner war neben Bier und Anti-Alk an diesem Abend übrigens (wie könnte es anders sein?) Rotwein.

Zitat des Abends: Ein Herr der Garde: „Hier gibt’s also Wiener. Was soll ich denn mit den Österreichern anfangen?“ Ich entgegnete: „Natürlich essen. Die sind schon zu Würsten verarbeitet!“

 

Sozen feiern sich Der Biberacher SPD-Kreisvorsitzende Martin Gerster, MdB, hat Thomas Fettback im Namen der gesamten SPD zur Wiederwahl als OB gratuliert. Bereits am Wahlabend  wünschte er ihm viel Glück und Erfolg für die dritte Amtsperiode. Auch der Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Werner Krug, sowie GR-Fraktionsvorsitzende Gabi Kübler, und der Ortsvereinsvorsitzende Roland Luschkowski, der auf 35% Wahlbeteiligung gewettet hatte, freuten sich im Biberacher Rathaus zusammen mit anderen SPD-AmtsinhaberInnen, dass an der Spitze Biberachs auch in Zukunft ein Sozialdemokrat steht. Die Reaktion von SPD-Stimmenkönig Franz Lemli wird in dieser Pressemeldung der SPD nicht eigens erwähnt.

Giesel legt zu Der Gemeindewahlausschuss (die Gemeinderäte Buttschardt, Abele, Heinkele, Späh und Funk und EBM Wersch) hat das offizielle Ergebnis verkündet. Benjamin Giesel erreicht dabei eine Stimme mehr als ursprünglich bekanntgegeben. Es erreichten an Stimmen also: Fettback 8377, Giesel 832, Stöckle 528, Joh. Funk 13 und Sonstige 22. Unter den Sonstigen, die ihren Anteil um mehrere Hundert Prozent steigern konnten, fanden sich  keine Spaßnamen wie "Harry Potter" sondern weitere Biberacher Bürger und Bürgerinnen. Auch einige Gemeinderäte und Amtsträger aus Biberach und dem Kreis waren offenbar darunter. Ein Kreisbürgermeister konnte sich im Weberberg.de-Interview nicht erklären, woher die Stimme für ihn gekommen sei und wollte dazu keine Stellungnahme abgeben. Er gratulierte aber Thomas Fettback und hofft auf eine noch verbessert Zusammenarbeit in der Zukunft. Die Stimme für einen Dr Andreas Gawatz wurde für ungültig erklärt, da nicht eindeutig ausmachbar war, wer genau damit gemeint war. Es gibt mehr als nur eine Person mit diesem Namen in Deutschland. Das Wahlergebnis kann eine Woche lang angefochten werden.

"Die Bürger haben gescheit gewählt!" lobte EBM Wersch die BiberacherInnen. Er meinte damit allerdings nicht das Ergebnis der Wahl sondern den korrekten Umgang mit den Stimmzetteln. "Sie glauben nicht, was die Leute im Land da sonst so alles draufschreiben," meinte er sinngemäß. Etliche BriefwählerInnen gaben leere Stimmzettel ab. Offenbar konnten sie sich für keinen der Kandidaten erwärmen.

And the winner is...Margit Göpper Mit ihrem Tipp auf 555 Stimmen lag Margit Göpper der Stimmenzahl, die U. Stöckle erreichte, am nächsten. Sie kann sich jetzt über eine Weberberg.de-Wundertüte im Wert von €250 Euro freuen. Bereits vor einigen Wochen bescherte ihr Losglück bei Weberberg.de einen Arm voll attraktiver Präsente. Dieses Mal liegt in der Wundertüte neben etlichen Büchern und Hörbüchern und einem Gutschein von Figaro Claus auch ein Speisegutschein für den als Speiserestaurant sehr empfehlenswerten "Goldenen Adler" in Schemmerhofen bei.

Für den Statistikfreund Über 1900 Mal wurde unsere Startseite am Wahlsonntag aufgerufen.

Nette Party Deutlich länger als Thomas Fettback im Abdera feierten die Gegenkandidaten Giesel und Stöckle gestern im Café Weichhardt. Eine Band spiele und forderte die überraschend erfolgreiche Kandidaten zu einem After-Wahl-Statement in Form eines Sprechgesangs.

Bilder vom Wahlsonntag jetzt in der BC Illu.

Softwareprobleme machen derzeit die Arbeit der Weberberg.de-Redaktion schwieriger. Wir sind daher etwas weniger aktuell als uns lieb wäre. Bereits gestern gab es Probleme, daher war der schon am Vortag verfasste Kommentar zum überraschenden Abschneiden Giesels später online als geplant. So konnte die SchwäZ das Wahlergebnis zuerst melden. Lokalchef Mägerle gab es telefonisch in die Redaktion durch.

Sonntag, 7. Februar 2010
"Giesel überrascht"
titelt die SchwäZ in ihrem ersten Wahlbericht hier.

KOMMENTAR ZUR WAHL

Fettback schafft's souverän - Sonderseite online 

  Die Wahl ist gelaufen und Thomas Fettback - wen wundert's? - hat's geschafft - mit 85,72 Prozent. Giesel kam auf 8,50 Prozent, Stöckle auf  5,40Prozent und 528  Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag allerdings bei knapp über 40 Prozent, was von Fettbback als erfreulich gesehen wurde. Weberberg.de gratuliert dem Sieger, Thomas Fettback, mit einer Sonderseite hier

Vor acht Jahren war CDU-Kandidat Alexander Baumann (s. Foto) auf 28% der Stimmen gekommen. (Weberberg.de berichtete hier.) Das Ergebnis 2010  ist sicher für viele überraschend. Wer hätte gedacht, dass der "jonge Soicher" Benjamin Giesel den zweiten Platz machen und den Mittvierziger Uli Stöckle schlagen würde, immerhin einen recht erfolgreichen Unternehmer, wie Fettback ihm bestätigte. Das ist die Strafe für die gute Tat, denn Stöckles Kandidatur hat Giesel ermutigt auch zu kandideren - als Kandidat der Jugend. Hätte Stöckle nicht kandidiert und wäre Stöckle nicht ins Gespräch mit Giesel gekommen, hätte der wohl kaum noch auf den letzten Drücker seine Wahlunterschriften eingereicht.

Stöckle hatte sicher zu vielen Themen mehr zu sagen als Giesel, der sich auf den Bereich Jugend und Veranstaltungen für sie spezialisiert hatte. Hätte es nur zwei Kandidaten gegeben , hätte Medienmann Stöckle sicher deutlich mehr Stimmen bekommen, wohl auch etliche aus dem Lager der CDU als Votum gegen den Sozialdemokraten Fettback. Aber Stöckle vertritt Positionen, mit denen er sich teilweise Feinde macht. Und er riskierte mehr dadurch, dass er zu vielen Fragen klar Position bezog. Giesel hatte einen glanzvollen Einstieg in den Wahlkampf mit seiner Rede in der Stadthalle, die ihm Respekt und Zuneigung einbrachten und ihn zum "Kandidaten der Herzen" machten.

Giesel-Wähler Stöckle, der als Selbständiger natürlich an seinen Brotberuf denken musste, verzichtete auf Wahlkampftermine, wenn man mal von einem Kässpätzleabend für die BürgerInnen absieht. Stöckle war es darum gegangen, dass er einen puren Akklamations-Wahlkampf mit nur einem Kandidaten verhindern wollte. (Zum Amtsantritt erklärte er sich aber grundsätzlich bereit. Das Amt selbst strebte er nicht wirklich an, obwohl er vielleicht nach einer Lernphase einen brauchbaren OB abgegeben hätte. Über Biotechnologie hätte er am ?oehringer-Standort Biberach sicher sachkundiger reden können als der Amtsinhaber.) Ansonsten verließ Stöckle sich auf seine Internetpräsenz, mit der er auch Giesel unterstützte, auf viele Gespräche in seinem Stammcafé und auf die Öffentlichkeit, die ihm die SchwäZ mit ihren Fragen an die Kandidaten bescherte.


Stöckle-Wähler Giesel brachte immerhin über 1000 Flyer unters Volk, war auf dem Marktplatz ansprechbar und bei einem eigenen Kneipentermin. Die Schwäz lieferte mehr Informationen ins Haus als andere Medien, erwies sich aber eindeutig als parteiisch, als sie von "Spaßkandidaten" sprach und in einem Kommentar bedauerte, dass ein Uli Stöckle antrete. Das WOCHENBLATT setzte noch eins drauf, indem es die Gegenkandidaten als "Schwätzer" diffamierte. RegioTV brachte akzeptabel neutrale Porträts der Kandidaten. Weberberg.de verlinkte und veröffentlichte, was es online zum Wahlkampf gab, hielt sich deutlich bei Meinungsbeiträgen zurück und gab sogar den Fettbackbefürwortern Platz für eine Kolumne – sicher zur Verwunderung mancher, die mehr offensive Unterstützung für den Weberberg.de-Mitarbeiter Stöckle und mehr Fettback-Bashing erwartet hätten.Für CDU-Wähler (du viele andere) war Giesel letztlich die nettere Alternative. Man konnte gegen Fettback stimmen, ohne seine Stimme der Jeansjäckchen tragenden linken Schmuddelecke um Weberberg.de geben zu müssen. Und wem geht nicht das Herz über, wenn sich die Jugend politisch engagiert? Wer ist nicht für ein Haus der Jugend, das sich auch Fettback wünscht.

Übel war, wie beide Gegenkandidaten angegriffen wurden - auch im Weberberg.de-Gästebuch, wobei das Niveau der Angriffe gegen Stöckle erbärmlicher war als das der Gieselgegner. Man kann nur hoffen, dass beide bald wegstecken können, was teilweise den Charakter einer Hetzkampagne hatte.

Dass Weberberg.de noch einmal mit der alten Kamelle Videoüberwachung kam, lag schlichtweg daran, dass es zu diesem Thema und zu Fettbacks Rolle dabei noch keine öffentliche Auseinandersetzung gegeben hatte und dass es zu einem Wahlkampf gehört, dass man sich mit der bereits erlebten Politik des Amtsinhabers auseinandersetzt und nicht nur mit seinen Visionen für die Zukunft. Aber jetzt ist das Thema nun wirklich Schnee von gestern und wir warten nicht mehr auf ein Dankeschön von der Stadt dafür, dass wir sie vor einem gravierenden Rechtsbruch bewahrt haben. Und auch nicht von der Schützendirektion dafür, dass wir sie nicht in die Falle einer Strafe von bis zu €250.000 haben tapsen lassen.


Bleibt noch zu erwähnen, dass der vierte Kandidat, der nun wirklich als Spaßkandidat gesehen werden kann, denn politische Ziele sind von ihm nicht bekannt, Johannes Funk,  wohl auf genug Stimmen kam, um genannt zu werden. (Er selbst sieht das anders: "Ich bin kein ein Spasskandidat, sondern wurde von meinen Freunden und Bekannten vorgeschlagen bzw. aufgefordert mich zu Wahl zu stellen. ") Seine Unterstützer haben zum großen Teil ihren Wohnsitz nicht mehr an der Riß. Die "Sonstigen" erhielten 36 Stimmen. Funk seien sie gegönnt, denn auch seine Kandidatur hat mitgeholfen, das Wahlsystem transparenter zu machen. Es ist  abzuwarten, ob es bei der nächsten Wahl in acht Jahren ein lustiges Wettrennen Biberacher Stammtische gibt, die jeweils ihren eigenen Überraschungskandidaten lancieren.

Worte des Tages

"Ist das langweilig!" Briefwahlzählerin im Sitzungssaal, die eine Fettbackstimme nach der anderen sortieren musste.
"Alle entlassen!" EBM Wersch scherzhaft, als er erfuhr, dass es noch ein paar Minuten dauern würde, bis das Wahllokal Talfeld mit großer Verspätung das Ergebnis liefern könnte
"Auf Deutsch oder Englisch?" Zuruf aus dem Publikum als EBM Wersch verkündete, MinPräs Oettinger habe Fettback ein Glückwunschschreiben geschickt. 
"Es ist etwas am Kopf." EBM Wersch über die Operation, der sich OB Fettback am heutigen Montag unterziehen muss. Er erntete viele Lacher.

Wahlkampf ist nicht so Ihr Ding? Dann interessieren Sie sich vielleicht für die nostalgischen Fotos unten in der linken Spalte.

Lange Gesichter Aktualisierung 16 Uhr Die niedrige Wahlbeteiligung stabilisiert sich. Um 15.55 Uhr hatten noch keine 300 WählerInnen im Wahllokal JuKS abgestimmt. Eher lange Gesichter gibt es bei den Wahlhelfern in den Wahllokalen. Um 12 Uhr hatten in der Jugendkunstschule gerade mal 117 von 1400 Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben Um 14.30 Uhr sah es in der Jugendmusikschule nicht besser aus: 240 Stimmen von 1500 möglichen verzeichnete man dort. Die WählerInnnen wurden in Biberachs Wahllokalen unterschiedlich beraten. Mal gab man ihnen den Wahlschein für einen möglichen zweiten Wahlgang wieder mit ("weil die Wahlbeteiligung so schlecht ist"), mal wies man sie auf die Möglichkeit, weitere Namen auf den Stimmzettel zu setzen, ausdrücklich hin. Welchen Einfluss letzteres auf die Stimmabgabe in den einzelnen Lokalen haben könnte, ist ungewiss. Unsere beiden Stichproben ergäben eine Wahlbeteiligung von deutlich unter 20%, Rückmeldungen aus weiteren drei Wahllokalen sind kaum ermutigender. Es kommen aber noch die Briefwahlstimmen hinzu. Dennoch steht fest: Die Biberacher wählen eher lustlos, wohl deshalb, weil das Ergebnis vorhersagbar scheint. (Im Bild oben ein Wähler bei der Stimmabgabe in der JuMS.)

Unterstützung für die Gegner von Stuttgart 21 leistet Weberberg.de. Wir haben zwei sehr schöne Großfotos des Bahnhofsareals ins Netz gestellt, siehe hier

Politischer Brunch So politisch wie heute dürfte wohl auf lange Zeit kein Brunch im Café Weichhardt ausfallen. Zwei der Gegenkandidaten von OB Fettback haben ihr Erscheinen angekündigt. Sie stehen dann - naürlich nur auf Wunsch! - für Auskünfte zur Verfügung.

Zitat des Tages
"Natürlich gehe ich auf Weberberg.de, aber ich würde das nie öffentlich zugeben "


Gehört in einer Biberacher Kneipe vom Nebentisch aus.

Letzte Justierung Am gestrigen Abend war unsere Wahlkampfredaktion unterwegs und hat sondiert, wie wohl das Wahlergebnis aussehen wird. Weberberg.de wird wahrscheinlich als erstes Biberacher Medium das Wahlergebns veröffentlichen und ausführlich kommentieren. Schlecht informiert zeigt sich SWR.de. Auf der Website des Senders heißt es: "In Biberach an der Riß gilt der amtierende Oberbürgermeister als Favorit. Für Thomas Fettback (SPD) wäre es dann seine dritte Amtszeit. Als relativ chancenlos gelten seine einheimischen Herausforderer, der Journalist Uli Stöckle und der Schüler Benjamin Giesel." (Quelle hier.) Dass es eine Initiative für einen vierten Kandidaten gibt (wir berichteten), unterschlägt der Sender. Weberberg.de-LeserInnen sind da, wie so oft, wieder besser informiert. Und Weberberg.de hat gestern Nacht noch mit dem Kandidaten über seine Wahlchancen gesprochen. Die STUTTGARTER ZEITUNG spricht gar von einem Superwahltag und listet neun Wahlen allein in der Region um Stuttgart auf, also ohne Biberach und Bad Schussenried (siehe hier).

Törichtes Dictum "Wer nicht zur Wahl geht, hat die Demokratie nicht verstanden und sollte danach 8 Jahre seinen Mund halten." Das schreibt Biberradio, das offenbar weder die deutsche Rechtschreibung noch die Demokratie verstanden hat. Man kann es den potentiellen Fettback-WählerInnen nicht verdenken, wenn sie heute daheim bleiben. Dass Fettback das Rennen machen wird, daran hat keines der Biberacher Medien Zweifel.

Weberberg.de wirkt Von 46 auf 165 Aufrufe hat sich die Zahl der Leute erhöht, die das YouTube-Video zur OB-Podiumsdiskussion angeschaut haben. Und das am Wochenende innert knapp 10 Stunden. Weberberg.de hat sich damit einmal mehr als DAS virale Biberacher Medium bewährt. Werbekunden sollten überlegen, wie sie ihr Werbegeld anlegen. So schnell, preiswert und effektiv wie über Weberberg.de ist Werbung in Biberach kaum zu haben.

Lob für Biberachs StaBü hat die Südwest Presse hier parat.

Samstag, 6. Februar 2010

 

OB-Wahlkampf: Nachlese zur Podiumsdiskussion Eher wenig Beachtung finden die Videos von BranchenTV, wenn Weberberg.de nicht auf sie aufmerksam macht. Darum hier ein Hinweis auf insgesamt etwa 20 Minuten mit Aufnahmen von der Podiumsdiskussion zur OB-Wahl im Abdera. Die Kandidatenvorstellung finden Sie hier und oben. Basteln & Kistenstapeln hier und Publikumsfragen hier. Die Videos wurden bisher (Samstag, 6. Februar 2010, 14:42 Uhr) zwischen 20 und 46 Mal aufgerufen.

Karte gesucht Ein Weberberg.de-Leser sucht dringend noch eine Karte zum ausverkauften "Get Well Soon"-Konzert. Weiß jemand was? Bitte melden!

Gewinnspiel Gut 24.000 WählerInnen hat Biberach, etwa 40% werden davon vielleicht zur Wahl gehen. Wie viele von ihnen wählen Stöckle?? Raten und gewinnen auf Weberberg.de! Bisher sind folgende Tipps eingegangen: 1501 Stimmen, 333, 321, 1111, 912, 679, 1823, 390, 3599, 343, 541, 163, 727, 487 und 177 Stimmen.

OB-Wahlkampf Das RegioTV-Video mit Benjamin Giesel in origineller Schnittechnik ist jetzt hier online. Und was machen die OB-Kandidaten am Wahlsonntag? Die SchwäZ weiß mehr hier.

Sauberer Kachelofen Im Kachelofen gehen die Säuberungsarbeiten weiter. Auch menschlich. In den letzten Tagen wurden gegen mehrere BesucherInnen Lokalverbote ausgesprochen.

Schwierige Wackelgifs Vorgestern zeigten wir einem Weberberg.de-Leser unser neuestes Wackelgif. Er, der selbst darauf abgebildet war, fand es cool. Am nächsten Tag aber rief er an und bat um Entfernung seiner Bilder. Mag sein, dass die Macht der Peer Group doch ziemlich stark ist.

Freitag, 5- Februar 2010
Unsere Retrobilder
von gestern finden Sie links unten.

Die letzte Chance Nur noch bis zum morgigen 6. Februar 2010 23:59 Uhr können Sie Ihren Tipp zum Wahlergebnis von UIi Stöckle einsenden und mit etwas Glück eine Weberberg.de-Wundertüte im Wert von €250 gewinnen. Wie das geth, steht in der linken Spalte.

Das Wahlergebnis wird auf der städtischen Website bekanntgegeben. "Gegen 18:30 Uhr könnte das vorläufige Endergebnis feststehen, so alles reibungslos läuft." liest man dort. Ob es dem Rathaus möglich sein wird, auch Teilergebnisse sukzessive zu veröffentlichen, ist noch nicht klar, da muss man sich wohl überraschen lassen.

Get Well Soon Konzert ist AUSVERKAUFT!!!! Es wird auch an der Abendkasse keine Karten mehr geben - was eigentlich logisch sein sollte, aber oft genug nachgefragt wird!

Philosophisches Detlef Berentzens Hörstück „Selber Denken“ zur Entwicklung der Philosophischen Cafés gibt es hier auch als Podcast.

Verschwundenes Biberach
Unser Nostalgieprojekt zum Thema "Verschwundenes Biberach" lebt weiter und zwar hier. Wir bitten unsere LeserInnen, bevorzugt das Wiki zu nutzen, damit das Gästebuch nicht überfrachtet wird. Heute wurden im Wiki bereits 25 Änderungen/Ergänzungen vorgenommen.

Schütza Im Gästebuch ist das Thema Schütza und Antrommeln aufgetaucht. Im Februar kommt das etwas seltsam.

Mit deutlichen Preisnachlässen präsentiert sich das "Splash" in der Bahnhofstraße 18 jetzt im Winterschluissverkauf. Wir stellten den Modeladen kürzlich in der BC Illu vor.

Unkritisch fällt das Interview aus, das Biberradio mit Thomas Fettback geführt hat. Kein Wunder, denn Radiomacher Iwersen ist Mitglied der Fettbackschen Wählerinitiative und viel Neues erfährt man nicht. Wen's dennoch interessiert: Hier ist der Link. OB Fettbakc wuird am Wahlabend zwischen Rathaus und seiner Partylocation Abdera pendeln. Die Wahlergebnisse werden dorthin per Internet übertragen. Die Party ist öffentlich, wie auch die Wahlparty der Gegenkandidaten im Café Weichhardt.

RegioTV zur OB-Wahl Das Porträt des Kandidaten Uli Stöckle ist jetzt hier online. Es fällt deutlich kürzer aus als das von OB Fettback. Stöckle rechnet mit drei bis fünf Prozent der Wählerstimmen. Kandidat Benjamin Geisel hatte für sich ein Prozent veranschlagt. Damit dürfte Fettback mit mindestens 94% rechnen, was ein deutlicher Zuwachs gegenüber den 72% wäre,. die er bei der letzten Wahl erzielt hatte.

Donnerstag, 4. Februar 2010
Nostalgie
In unserem Gästebuch ist die Zahl der Einträge zum Thema Biberach-Nostalgie deutlich zurückgegangen. Dafür beteiligen sich jetzt mehr LeserInnen an der Ergänzng und Korrektur unseres Wiki (Link) zum Thema. Das ist erfreulich. Für diejenigen, die Freude an einem nostalgischen Rückblick auf das Biberacher Alltagsleben haben, ist das obige animierte GIF gedacht. Früher erschienene Wackelbilder gibt es hier.

Turbulenzen ums Tweety In der Berg Zeitung stand am 26. Januar der folgende Satz: "Das Tweety wurde nicht zuletzt durch die von Weberberg.de induzierten Abrisspartys erfolgreich." In unserem Gästebuch führte das dazu, dass manche PosterInnen beim Weberberg.de-Chef Größenwahn diagnostizierten. Inzwischen konnte in einem Gespräch mit Tweety-Wirt R. Burkhardt die Korrektheit des Satzes bestätigt werden. In der Tat ist die Rolle von Weberberg.de noch bedeutender als bisher angenommen. Es wurde allerdings Stillschweigen darüber vereinbart.

Regio-TV zur OB-Wahl Thomas Fettback kommt hier zu Wort. Und die Regio-TV-Macher bekommen, wie auch Sexkontaktanzeigenblatt -Redakteur Gröner sein Alter nicht richtig hin.

Voll beleidigt ist ein Bergerhauser Radiomacher darüber, dass wir sein Interview mit Thomas Fettback nicht verlinkt haben. Und er zieht harte Konsequenzen: "Ab dem heutigen Tag lese ich nie wieder Weberberg." schreibt er in einer Mail. (Connoisseurs der Ankündigen des Radiomanns wissen, wie ernst sie das nehmen müssen.) Die Weberberg.de-Redaktion muss sich das Interview erst noch anhören und entscheidet dann, ob es verlinkenswert ist.

Premiere: Post von der CDU. Der Kreisverband Biberach der CDU teilt über Weberberg.de Folgendes mit: Der CDU-Kreisverband bietet allen Mitgliedern und politisch Interessierten eine Mitfahrgelegenheit zur größten Veranstaltung der Landes-CDU am Aschermittwoch in der Alten Kelter nach Fellbach an. Die Abfahrt ist um 8:40 Uhr am Jordanbad in Biberach. Weit über 1000 Gäste werden wieder in der schönen Festhalle am Mittwoch, den 17.02.2010 zum Frühschoppen um 11 Uhr vom CDU-Landesverband Baden-Württemberg erwartet. Mit Spannung darf man sich auf den designierten Ministerpräsidenten Stefan Mappus und seine erste „Aschermittwoch-Rede“ freuen. Nach musikalischer Unterhaltung und zünftigem Essen wird die Rückfahrt um 14:30 Uhr angetreten. Der Eigenbeitrag für die Busfahrt beträgt 12 € pro Person. Wer sich für diese Fahrt zum politischen Aschermittwoch nach Fellbach interessiert, melde sich bitte bis spätestens Freitag, den 12.02.2010 um 11 Uhr in der CDU Kreisgeschäftsstelle unter Tel: 07351/15730 oder per Mail info@cdu-kv-bc.de.

Wenn du geschwiegen hättest....
Wochenblättlejournalist W. Groener und OB Th. Fettback.
Mehr zum Thema weiter unten

Schütza bleibt Mitte Juli! Die Schützadirektion hat entschieden. Mehr hier.

Landtagswahl 2011: Peter Schneider tritt wieder an. Der ehemalige Biberacher Landrat und heutige Sparkassenpräsident Peter Schneider wird bei der Landtagswahl 2011 wieder antreten. Er hat dies gestern Abend im CDU-Kreisvorstand angekündigt. Schneider: „Beim Nominierungsparteitag der CDU bewerbe ich mich erneut um die Kandidatur für den Wahlkreis Biberach.“

Der Wahlkreis Biberach ist neben seiner weiterhin stark ländlichen und landwirtschaftlichen Ausrichtung, zunehmend auch durch städtisch und wirtschaftlich orientierte Wählerschichten geprägt. Schneider: „Wenn die CDU die bestimmende politische Kraft unserer Landschaft und breite Volkspartei bleiben will, müssen ihre Repräsentanten die unterschiedlichen Interessenlagen und Wählerschichten abdecken können.“

Schneider glaubt, dass er die unterschiedlichen Interessen des Wahlkreises Biberach bestmöglich und kraftvoll in Stuttgart vertreten kann. Schneider: „Ich kenne die Menschen und ihre Probleme vor Ort. Meine Erfahrung, früher als Landrat, heute an der Spitze der größten Finanzdienstleistungsgruppe im Land und die darin gewonnenen Verbindungen, sind für den Wahlkreis sicher nicht von Nachteil. Persönliche Bodenständigkeit und beruflicher Erfolg haben auch im politischen Amt noch nie geschadet.“

Schneider wurde 2001 zum ersten Mal in den Landtag von Baden-Württemberg und 2006 mit über 51 % der Stimmen wiedergewählt. Er ist 51 Jahre alt und lebt mit seiner Familie in Andelfingen (Gemeinde Langenenslingen), ein kleinen Dorf im Osten des Landkreises. Zu seinen zahlreichen Ehrenämtern im Wahlkreis zählt der Vorsitz beim Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes sowie beim Förderverein Musikfestspiele Schwäbischer Frühling e. V. , Ochsenhausen und Schatzmeister vom Freundeskreis des Museums zur Geschichte von Christen und Juden in Laupheim.

Als Zweitkandidatin wird Petra Romer-Aschenbrenner kandidieren. Sie hat sich bereit erklärt Peter Schneider – wie schon 2006 – erneut zu unterstützen. Petra Romer-Aschenbrenner (42 Jahre) ist verheirat, lebt mit ihrer Familie (2 Kinder) in Biberach und arbeitet als Ausbildungsreferentin bei Boehringer Ingelheim.

Gastro-News: Neues vom Noodles Am 20. Februar ist Schicht im Noodles. Andi Gehring hört nach 20 Jahren auf. Was er danach macht, ist nicht bekannt. Dann wird das beliebte Biergartenlokal geschlossen, es wird renoviert und angebaut. Im Juni soll die Neueröffnung sein. Das Lokal wird dann von den Dobert-(Zwillings)-Sisters (Geburtsname) gemanaget. (Nicht verwechseln mit den Deibler-Brothers!). Die beiden Biberacherinnen bringen zusammen sowohl Auslandserfahrung wie reichlich Erfahrung im Eventmanagement (Roxy, Ulm) mit.

Eilmeldung des Abdera Wer noch eine Karte zu "Get Well Soon" will - ganz schnell besorgen! Wir haben nicht mal mehr 20 Karten! Also schnell zu den VVK-Stellen! Über unsere Homepage gibt es schon keine mehr! (10:56 Uhr)



Stammtisch: Samstag, 06. Februar 2010 um 11.30 Uhr wieder im Café Woodpecker.

Themen des Stammtischs:

* Satzung des Kreisverbandes Biberach (Entwurf)
* Redaktionsmitarbeiter gesucht für BzV Homepage Piratenpartei Tübingen am besten von jedem Stammtisch
* Es gibt den neuen 2010 Piraten-Kalender bei GetDigital
* Petition im Deutschen Bundestag gegen den Einsatz von "Nacktscannern" an Flughäfen
* Syncom für Mailingliste Biberach ist jetzt aktiviert (Synchronisierung von Newsgroup, Forum und Mailingliste), anmelden kann man sich hier
* Wer würde sich als Kandidat zur Landtagswahl 2011 für Biberach zur Verfügung stellen?
* am 30. Jan. Demo zum Thema ELENA in Tübingen. Infos auch hier


Fettback feiert "07.02.2010 ab 17:30 Uhr. Wahlparty in der Kulturhalle Abdera Breslaustraße 13, 88400 Biberach" So steht es auf Thomas Fettbacks Wahlkampfwebsite. Die beiden anderen Kandidaten auch Sie feiern im Café Weichhardt, das dazu an diesem Sonntagabend eigens geöffnet haben wird. (Die Party ist öffentlich.) Aber bereits während des Brunches im Weichhardt (10-14 Uhr) werden die beiden Gegenkandidaten im Weichhardt zeitweilig anwesend sein.

Wir erinnern
"Ein Hetzer ist er, seit Goebbels der schlimmste Hetzer in diesem Land."


Wlly Brandt vor knapp 25 Jahren in einer Fernsehrunde. Er meinte damit Heiner Geißler, den damaligen Generalsekretär der CDU..


Tipp von Weberberg.de/skool
Wer gerne wissen möchte, was unter einem "Sycophant" zu verstehen ist, lese diesen Text oder schaue einmal auf die heutige Startseite von Biberradio.

Stress für Biberacher Islamisten Mehr hier.

Peinliche Offenbarung Wie das geht mit der Trennung von Bericht und Meinung lernen junge Journalisten meist schon während des Volontariats. Für Mitarbeiter eines Anzeigenblättles gelten aber offenbar längere Lernzeiten. Wolfgang Gröner, der schreibende eigentlich-schon-Rentner des WOCHENBLATTS präsentiert heute ein Juwel für die Schulung von Jungjournalisten. Es würde sich vorzüglich für den Schwierigkeitsgrad 0-1 eignen (und man darf gespannt sein, wie der selbst erklärte Verfechter einer kritischen Presse, Thomas Fettback, darauf reagiert.) .Gröners Kabinettstückchen ließe sich unter der Fragestellung "Was ist hier falsch?" den Jungjournalisten zur Bewertung vorlegen. Nur die Dümmsten würden wohl an dieser Aufgabe scheitern. Man kann anhand des Artikels auch lernen, online Fakten zu überprüfen, so etwa das Alter des OBs. Auf dessen Website ist zu lesen: "Geburtstag/Geburtsort: 25. Februar 1959 in Hamburg". (Aber vielleicht war Herrn Gröners Taschenrechner ja kaputt.) Lesen Sie aber jetzt selbst hier:

Wählen Sie mit Verstand
wolfgang gröner

Am Sonntag stehen in Eberhardzell die Narren im Mittelpunkt, in Biberach die Wahl des Oberbürgermeisters und in Bad Schussenried die Wahl des Bürgermeisters. Während in Bad Schussenried geringe Spekulationen noch möglich sind, gilt dies weder für Eberhardzell noch für Biberach. Im Umlachtal, so viel ist sicher, gibt?s von Tausenden ab 14
Uhr beim Großen Narrensprung Beifall - an der Riß müssen sich die interessierten Bürgerinnen und Bürger bis nach 18 Uhr gedulden, um im Foyer des Rathauses auf der Großleinwand die eingehenden Wahlergebnisse beklatschen zu können.
Für Amtsinhaber Thomas Fettback geht's am 7. Februar nicht ums Gewinnen oder Verlieren. Dass er spätestens gegen 19 Uhr als Sieger der Wahl feststehen wird, können nur Narren bezweifeln. Trotzdem ist für den 51-jährigen amtierenden Oberbürgermeister die Prozentzahl, mit der die Wählerinnen und Wähler seinen befristeten Arbeitsvertrag für weitere acht Jahre verlängern werden, ungemein wichtig. Gleiches gilt auch für die Wahlbeteiligung. Deshalb ist es vorrangig, einem erfolgreichen Thomas Fettback mit seinen Stärken und Schwächen am Sonntag mit einer deutlichen Mehrheit den Rücken für seine Arbeit, seine Visionen und seinen Stellenwert unter seinen Amtskolleginnen und -kollegen in überregionalen und regionalen Gremien wie dem Deutschen Städtetag oder dem Rat der Gemeinden und Regionen Europas zu stärken.
Es wäre falsch, sich von plakativen Sprüchen wie "Man muss mehr für die Jugend tun" oder "Mehr Transparenz für den Bürger" beindrucken zu lassen. Schwätzer gibt's schon genug. Wer intelligent wählt, wählt Verlässlichkeit. Und wie sagte Uli Stöckle in seiner Vorstellungsrede? "Mit jeder Stimme für mich können Sie ihrem OB einen Denkzettel verpassen". Dieser Denkzettel sollte den Schwätzern verpasst werden.} Bei der Bewerbervorstellung für die OB-Wahl appellierte Biberachs Erster Bürgermeister Roland Wersch an die Bürgerinnen und Bürger, am Sonntag von ihrem demokratischen Wahlrecht Gebrauch zu machen. Foto: w. gröner

Kurz nach Mitternacht war der obige Beitrag noch online. Etwas später aber war die folgende Meldung der Aufmacher auf der WoBla-Website. Sie stammt vom 4. Mai 2005. Erst heute morgen gegen 9 Uhr war das Problem gelöst.

OB-Wahlkampf: Unterstützung von der Gay-Community Biberachs erhielt OB-Kandidat Benjamin Giesel. Weberberg.de hatte ihn als "Kandidat der Herzen" bezeichnet. Dieser Begriff wurde dann von etlichen Medien in der Berichterstattung über Giesel übernommen. Giesel ist derzeit Single.

Wetterwarte Süd meldet: Der vergangene Monat wird uns wohl noch lange in Erinnerung bleiben, denn wiederholte Schneefälle, Glatteis und teils mächtige Schneeverwehungen führten beinahe täglich zu Verkehrsbehinderungen. Dieser kalte, aber keineswegs rekordverdächtige Januar hatte allerdings auch seine schönen Seiten, denn selbst in den Niederungen hieß es zeitweise "Ski und Rodel gut". Mehr hier.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Verschwundenes Biberach
Unser Nostalgieprojekt zum Thema "Verschwundenes Biberach" lebt weiter und zwar hier. Wir bitten unsere LeserInnen, bevorzugt das Wiki zu nutzen, damit das Gästebuch nicht überfrachtet wird.

OB-Wahlkampf Über Benjamin Giesels Wahlkampfauftritt im Café Correct berichtet die SchwäZ hier.

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Grosser Hausball im Goldenen Adler Schemmerhofen

Am Samstag 6.2.2010 um 19 Uhr

Jeder, der im Kostüm kommt, erhält ein Glas Sekt gratis, und das beste Kostüm wird prämiert!! Reservierungen nehmen wir ab sofort gerne entgegen
Tel 07356/ 938204
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Heute in der SchwäZ weitere Fragen an die OB-Kandidaten.

Polizeibericht 20jährige erliegt Unfallverletzungen hier. Schneechaos (Der Schaden beträgt einige 10000 Euro! ) in der vergangenen Nacht hier. Und manchmal sind die kreisbewohner recht töricht, wie man hier lesen kann.

Der zunehmend interessanter werdende Link

Sensationelle 2447 Mal wurde unser Gästebuch an den ersten beiden Tagen des Februars aufgerufen. Ein Thema, das unsere Gäste interessiert, ist Biberachs Geschichte. Für InteressentInnen gibt es das bereits gut angenommene Wiki hier.

Kachelofen renoviert In einem orange/ockerfarbenen Toscanaton präsentieren sich jetzt die Wände des "Kachelofens". Die Wandgemälde sind verschwunden, aber die Beleuchtung hängt noch. Dafür erlebt man die neu geplättelten Toiletten endlich in ungewohnt frischem Duft.

Dienstag, 2. Februar 2010
Sozialer Brennpunkt Karpfengasse
Helfer entpuppt sich als Dieb. Pech hatte am Montag kurz nach 22 Uhr ein 62-jähriger Mann, ein Bewohner des "Kachelofens" in der Karpfengasse in Biberach. Ihm wurde die Geldbörse gestohlen. Weil er Schwierigkeiten mit einem Zigarettenautomat hatte, bat er einen zufällig vorbei kommenden jungen Mann um Hilfe bei der Bedienung des Automaten. Nach dem dies schließlich geklappt hatte, nutzte der junge Mann die Gelegenheit und entriss dem Geschädigten die Geldbörse aus der linken Hand. Danach flüchtete er zu Fuß in Richtung Schulstraße. Bei dem Unbekannten soll es sich um einen jungen Mann gehandelt haben, der ungefähr 1,70 m groß war. Er wurde als schlank beschrieben mit glatten, kurzen dunkelblonden Haaren. Zur Tatzeit trug er eine helle Jacke mit einem grau-schwarz-weißem Muster und eine dunkle Hose. Hinweise zu der gesuchten Person werden vom Polizeirevier Biberach unter der Telefonnummer 07351/447-0 erbeten.

Blick in die Landeshauptstadt
"Stuttgart verscherzt es sich - Zug um Zug" Ein Weberberg.de-Mitarbeiter brachte dieses Foto aus Stuttgart mit. Danke! Es zeigt eine Protestraktion von Robin Wood gegen das Projekt "Stuttgart21", das unser MdL Peter Schneider wegen der Magistrale (Link) ganz toll findet. Robin Wood persifliert den Slogan "Das neue Herz Europas" allerdings mit "Der neue Scherz Europas". (Mehr hier.) Was GRÜNEN-MdL Eugen Schlachter dazu meint, ist seiner Website nicht leicht zu entnehmen. Immerhin ist die deutlich aktueller als die Website der Kreis-GRÜNEN, wie man hier sehen kann:. Schlachter sollte sich aber mal entscheiden, ob er wirklich das englische "Foto Gallery" auf seiner Website verwenden muss und nicht vielleicht eher seine Rechtschreibung bei "Fotogallerie" verbessern sollte.

Kwick! empfiehlt Konstantin Groppers "Vexation" hier.

After-Wahl-Lokal Am kommenden Sonntag ist das "Café Weichhardt" ausnahmsweise auch abends geöffnet. Sicher eine Gelegenheit, zwei der OB-Kandidaten zu treffen.

Hörtipp SWR2 – „Wissen“ Freitag, 5. Februar, 8.30 Uhr
Selber denken!
Zur Entwicklung der "Philosophischen Cafés"
Von Detlef Berentzen
Das Leben provoziert Fragen. Immer schon. Man will die Welt erkennen, ihr denkend auf den Grund gehen. Gerade in der unübersichtlichen Postmoderne gibt es ein zunehmendes Bedürfnis nach Antworten. Der Erfolg der "Philosophischen Cafés" belegt das. Seit Marc Sautet Anfang der 90er-Jahre begann, die Philosophie neu und praktisch zu verorten, ist sie zu einem frei verfügbaren "Basis-Vitamin" gegen den alltäglichen Kältestrom geworden. Detlef Berentzen hat "Cafés" besucht, in denen Philosophie lebendig wird, erörtert aber auch das Wirken von Marc Sautet und aktuelle Entwicklungen der praktischen Philosophie.

Unbekannter überfällt Drogeriemarkt Kripo bittet um Hinweise - Wieder einmal vor der Polizeiwebsite veröfentlicht Weberberg.de diesen Krimi: Ein bislang unbekannter Täter hat am Montagabend kurz vor 18.30 Uhr den Schleckermarkt in der Hochhausstraße in Kirchdorf betreten und eine Verkäuferin mit einer Pistole bedroht. Nach dem er mehrere hundert Euro aus der Ladenkasse an sich genommen hatte, flüchtete er zu Fuß in Richtung Griesweg.
Die Tat ereignete sich unmittelbar vor Ladenschluss. Es waren zu dieser Zeit keine Kunden mehr im Geschäft. Von der Polizei wurde sofort eine Großfahndung nach dem Flüchtigen eingeleitet, welche jedoch bislang noch nicht zur Festnahme des Täters führte. Die Kriminalpolizei Biberach hat unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat die Ermittlungen übernommen.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männliche Person, ungefähr 1,65 m groß, athletische Figur, bekleidet mit dunkler Jacke und eventuell dunkler Jeanshose. Er trug auf dem Kopf eine Motorradunterziehhaube mit hellbeiger Augenumrandung. Der Mann führte eine schwarze Tasche mit sich, die er um den Körper gebunden hatte, ähnlich einer Gürteltasche. Er sprach einen russischen Dialekt. (Konnte er kein Hochrussisch?) Die mitgeführte Pistole war schwarz.

Kriminalpolizei bittet um Hinweise zu einem Teil der folgenden Fragen:

1. Wer kennt eine Person, auf welche die Beschreibung zutreffen könnte?
2. Ist jemand eine solche Person eventuell vorher schon mal dort aufgefal-len?
3. Hat jemand den Täter auf der Flucht beobachtet oder mit einem Fahrzeug wegfahren sehen?
4. Ist jemand ein Fahrzeug in der Nähe des Tatortes aufgefallen, welches im Zusammenhang mit der Tat stehen könnte?

5. Ist das gestohlene Geld für die von Lohndumping betroffenen Mitarbeiter der Firma Schlecker gedacht?
Hinweise werden an die Kriminalpolizei Biberach unter der Telefonnummer 07351/447-0 erbeten.

Eine gute Seele hat in unserem Nostalgie-Wiki aufgeräumt, siehe hier, wir schaffen es ja alleine nicht..

Erfolg bei den Bad Buchauer Narren. Sie schaffen es mit ihrem Chaos-Umzug in die Bönnigheimer Zeitung, siehe hier.

Die Partei „DIE LINKE.“lädt ein, zu einer Veranstaltung am kommenden Donnerstag, 4. Februar 2010, 19.00 Uhr im Konferenzraum der TG Gaststätte, Adenauer Allee 11. Anlässlich des angekündigten Rückzugs von Oskar Lafontaine aus der Parteiführung soll an diesem Abend über die aktuelle Situation und über die Entwicklungsperspektiven der Partei informiert und diskutiert werden. Herbert Wilzek und Uli Widmann, die beiden Delegierten des Kreisverbandes, werden vom vergangenen Landesparteitag berichten. Im zweiten Teil des Abends wird über aktuelle politischen Entwicklungen und die Aktivitäten der Linkspartei in diesem Zusammenhang informiert und diskutiert werden. Herbert Wilzek, der Biberacher Kreisvorsitzende der Linken, wird den Abend moderieren.

Montag, 1. Februar 2010
Trotz Kritik gut angenommen
Natürlich gab es, wie immer, wenn man in Biberach etws Neues beginnt, Kritik. Dennoch: Unsere nostalgische Sammlung von Erinnerungen zum alten Biberach wurde erfreulich gut angenommen. Mehrere LeserInnen schrieben nicht nur etwas zum Thema ins Gästebuch sondern auch in unsere Wiki-Seite, auf der wir derzeit alles sammeln.

Neues vom Wahlkampf So sieht er aus, der Wahlkampf-Flyer von Benjamin Giesel. Was auf der Rückseite steht, können Sie per Mausklick sehen.

"Rübe" ist da. Eigentlich heißt das Flausch-Wunder, das jetzt mit das Café Weichhardt bevölkert, ja vornehm Aslam Aldebaran, aber Sigi Weichhardt und ihr Partner Mecky Marxen haben sich dann doch für einen etwas rustikaleren Name entschieden. Bei dem Tier, das sich jetzt noch bequem in die Arme seiner neuen Besitzer kuscheln kann, handelt es sich um einen französischen Hirtenhund, der ein Stockmaß von 70 cm erreicht. Er wird also, wenn er groß ist, ohne Hilfe bestaunen können, was während der Happy Hours im Café Weichhardt so alles über den Tisch geht. Wer mehr über die ersten Wochen von "Rübe", der am 3. Dezember 2009 geboren wurde, wissen möchte, kann sich hier informieren.

Der "neue Stern am Journalistenhimmel (LOL)" strikes again. Dieses Mal zum Thema OB-Wahl. Drollig, dass die Filmemacher offenbar nicht wissen, wo man mal jemanden aufspüren könnte, der nicht Fettback wählt. Und was heißt noch mal "Ausgewogenheit" auf Polnisch? So etwas wie "Neutralny punkt widzenia" wahrscheinlich.

Närrisches Treiben Am 7. Februar finden also sowohl die OB-Wahl in Biberach wie die Bürgermeisterwahl in Bad Schussenried statt. Hoffentlich sind die Narren fit genug, um zur Wahl zu gehen. Inzwischen präsentiert sich der (fast) heimliche vierte Kandidat, Johannes Funk, mit dem Motto: "Ein echter Biberacher für Biberach!". Der Claim "Ein echter Biberacher für Biberach" ist geklaut - von OB-Kandidat Benjamin Giesel.

Neues von der Stadthalle Noch gibt es keinen neuen Pächter für die Kneipe und das Restuarant in der Stadthalle. Es soll weit ausgeschrieben werden und eventuell sollen die beiden Betriebe auch von der Stadthallengastronomie getrennt werden. Wir empfehlen. am 17. Februar, wenn der politische Aschermittwoch der GRÜNEN in der Stadthalle stattfindet, die leckeren Matjesseelen aus dem Café Weichhardt anzubieten. Das Programm des Aschermittwochs sieht so aus:
11.00 Uhr Einlass und Musik
11.15 Uhr Begrüßung: Chris Kühn, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Baden-Württemberg
11.35 Uhr Rede Eugen Schlachter, MdL, Finanzpolitischer Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag von Baden-Württemberg
12.00 Uhr Rede Winfried Kretschmann, MdL, Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag von Baden-Württemberg
12.30 Uhr Rede Renate Künast, MdB, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestag
"Frohe Weihnachten und ein gesegnetes Neues Jahr !" wünschen die Biberacher Keis-GRÜNEN nach wie vor auf ihrem neuen Webauftritt. Und das war's dann an Informationen. Finden ja auch keine Wahlen inn BC statt.

 

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