Bittere Nachricht für Bahnfahrer

Das ist bitter! Unser schöner Bahntrick, mit dem man mit einem Einsatz von 4,20 Euro eine zwei Tage gültige Bahnfahrkarte in ein 15 Tage gültiges Ticket umwandeln kann (wir und nach uns ZEIT,  SPIEGEL und diverse Funk und Fernsehmedien berichteten) funktioniert seit Juni nicht mehr so wie bisher. Wer jetzt ein Ticket – sagen wir von Bregenz –  über Hamburg nach Rügen kauft, zahlt nicht nur 80 Euro mehr. Das Ticket hilt auch nur noch zwei Tage. Es sind wohl die Österreicher, die da etwas geändert haben. Die BILD hatte vor drei Tagen den Bregenz-Trick unter Berufung auf uns noch online publiziert, aber da war sie einfach schlecht informiert. Alle Hoffnung auf eine sehr sehr preiswerte Deutschland-Tour mit unserem Trick braucht man aber nicht aufzugeben. Es gibt ja noch andere grenznahe Orte, zu oder von denen man (offiziell) fahren kann. Das polnische Stettin etwa. Ein Ticket, das über Berlin, Hamburg, Bremen, Münster ins Ruhrgebiet, nach Köln, Bonn und Mannheim nach Stuttgart, Ulm und Biberach führt, gibt es nach wie vor zu günstigen 149,80 Euro und man kann sich 15 tage Zeit für die Deutschlandtour lassen und die Reise beliebig oft unterbrechen. Das ist deutlich preiswerter als die angeblich so günstigen Interrail-Tickets. Und der Trick kann auch von Deutschen im Inland genutzt werden. Wie gesagt: die neue Einschränkung ist bitter. Für Fans günstiger Bahnreisen aber besteht kein Grund zur Verzweiflung.

HOPE FOR ALL – unsere Nahrung – unsere Hoffnung – in Biberach

Von 30. Juni bis 6. Juli 2016 läuft im Kino Traumpalast Biberach der am 12. Mai erschienene Dokumentarfilm HOPE FOR ALL zum Thema Ernährung und Chancen durch ein verändertes Konsumverhalten.

Um „groß und stark“ zu werden, so heißt es, muss man Fleisch, Eier und Milchprodukte essen. Mit dieser  Botschaft  sind  wir  alle  aufgewachsen.  Die  Industrienationen  dieser  Welt  befinden  sich allerdings  in einer medizinischen  Krise  –  Krankheiten  wie  Herz-Kreislauf-Erkrankungen,  extremes
Übergewicht oder Allergien nehmen immer weiter zu. Die Ursache liegt ganz nahe, nämlich auch auf unseren Tellern: Es gibt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen westlicher Ernährungsweise und vielen   Zivilisationskrankheiten.   Gleichzeitig   hat   pflanzliches   und   ausgewogenes   Essen   eine
überraschend positive Wirkung auf den Menschen. Denn was unsere Ernährung betrifft, ist weniger oft mehr. Aber nicht nur unsere eigene Gesundheit steht hier zur Debatte, sondern auch die nachhaltige Nahrungsversorgung der Weltbevölkerung und die Zukunft unserer Erde.

Pflanzliche und vollwertige Ernährung ist nicht nur ein Lifestyle-Trend, sondern viel mehr, wie der eindrucksvoller  Dokumentarfilm  HOPE  FOR  ALL  aufzeigt.  Denn  unsere  tierischen  Lieblingsspeisen gehen uns an Herz und Nieren. Die österreichische Autorin und Filmemacherin Nina Messinger begibt sich auf eine Spurensuche in Deutschland, Österreich, England, Indien, der Schweiz und den USA. Sie trifft unter anderem führende Ernährungswissenschaftler, Mediziner und Umweltexperten wie Dr. Ruediger Dahlke, Dr. Jane Godall, Dr Vandana Shiva, Dr. Colin Campbell und viele mehr und zeigt, dass eine pflanzliche Ernährung unsere Gesundheit fördert und auch jenseits des aktuellen Vegan- Trends wesentlich zur Sicherung unseres gesamten Lebensraumes beiträgt.

Zur Premiere am 30.6. bietet der Vebu (Vegetarierbund) Biberach im Anschluss an HOPE FOR ALL direkt im Kino eine Filmdiskussion für interessierte Besucher an.
Inge Barth (Heilpraktikerin) Clemens Hund (veganer Obstanbau) Anja Rapp (xtraVurst Biberach) und Viviane Roth (ganzheitliche Ernährungsberaterin und Leiterin der Vebu Regionalgruppe Biberach sind die Gesprächspartner, die für Fragen aus dem Publikum Antworten haben.

Nach jeder Vorstellung wird der Vebu Biberach mit Infomaterial und für aufkommende, persönliche Fragen bereit stehen.

Spielzeiten:
30.06      20.30 Uhr  Premiere mit anschließender Filmdiskussion
01.07.     18.15 Uhr
02.07.     18:15 Uhr
03.07.     18:15 Uhr
04.07.     18:15 Uhr
05.07.     20:30 Uhr
06.07.     18:15 Uhr

Karten zum Film (auch zur Premiere) können ganz regulär im Kino oder auf https://biberach.traumpalast.de bestellt werden.

Infos zum Film und der Trailer: www.hopeforall.at

Realistischeres Deutsch: Emad ärgert sich

Das Leben in den Flüchtlingsheimen kommt in den Deutschbüchern für Flüchtlinge nicht vor. Dabei ließe sich da viel lernen. Und Diskussionsstoff für den Unterricht gäbe es auch noch.
Hier mal ein Text zu den reflexiven Verben.

Emad ärgert sich. Gerade hat er sich hingelegt, um zu schlafen. Er hat sich die Decke über den Kopf gezogen, damit die Straßenlampe ihm nicht ins Gesicht scheint. Er hat sich auf eine ruhige Nacht gefreut.

Da öffnet sich die Tür. Hamid, Hassan und Joseph kommen herein und setzen sich an den Tisch. Sie unterhalten sich laut, drehen sich Zigaretten und zünden sie sich an. Emad dreht sich weg von ihnen.

Emad sagt sich: „Ich muss ruhig bleiben. Es hat keinen Zweck, sich zu ärgern. Die vier hören sowieso nicht auf mich. Wenn sie sich einmal warm geredet haben, unterhalten sie sich bis morgens um fünf.

Ich aber muss um sieben Uhr in den Deutschunterricht. Wie soll ich mich da konzentrieren?“ So versucht er sich zu beruhigen. Aber nach einer halben Stunde kann er sich nicht mehr zusammennehmen.

Er zieht sich die Decke vom Kopf. Er setzt sich im Bett auf. Die anderen haben sich inzwischen die Spielkarten aus dem Schrank geholt. Emad wendet sich an sie: „Seid doch bitte leise. Ich muss mich wirklich ausruhen. Ich habe mich für die Prüfung am Freitag angemeldet und will mich nicht blamieren.“

Aber die anderen sagen nur: „Ok, ok!“. Sie widmen sich weiter ihrem Spiel. Emad legt sich wieder hin, zieht sich wieder die Decke über den Kopf und denkt sich: „Ich darf mich nicht aufregen. Ich summe mich jetzt in den Schlaf. Und bis Freitag kenne ich mich bestimmt auch mit den reflexiven Verben aus!“
Zwei Tage später freut sich Emad. Einer der Kartenspieler, Hamid ist zu ihm ins Zimmer gekommen. Er hat sich besonnen und will sich entschuldigen: „Wir hatten uns so auf das Kartenspiel gefreut und haben daher nicht an dich gedacht. Ich möchte mich entschuldigen. Und ich schwöre, dass wir uns in Zukunft besser benehmen. Ich weiß ja, wie es ist, wenn man müde ist und sich im Deutschkurs nicht konzentrieren kann.“

Emad sagt: „ich vergebe dir, Bruder. Aber sprich einmal mit den anderen, damit sie sich auch ändern. Ich möchte mich nicht wieder über sie ärgern.“

Hamid legt die Hand auf die Brust: „Ich verspreche es dir. Ich werde mich nachher mit ihnen unterhalten, damit sie dich besser verstehen. Wir müssen uns gegenseitig respektieren sonst machen wir uns hier im Heim das Leben zur Hölle.“

Emad strahlt: „Danke, Bruder, dass du mich verstehst. Aber darf ich jetzt wieder schlafen?“

(Copyright: Weberberg.de)

Ungewöhnlich still…

…fuhr ein kleiner Autokorso heute durch die Stadt, der mit türkischen Fahnen geschmückt war. Aber die roten Halbmondflaggen bewegten sich nicht in der üblichen lauten Klangwolke. Tonlos durch die Stadt. Das war ungewöhnlich. Der ebenso große Autokorso mit kroatischem Blau-Weiß-Rot war da ganz anders – da schepperte es heftig.  Mal sehen, was wir korsotechnisch in den nächsten Wochen noch für Überraschungen erleben.

İftar

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„İftar“ heißt das muslimische Fastenbrechen, das dieses Jahr gegen 21:30 Uhr stattfindet. In diesem Jahr zelebriert man es während des Ramadan jeden Samstag in der Moschee am Zeppelinring. Gestern gab es Hühnersuppe, Fladenbrot, Reis mit Fleisch, gefüllte Weinblätter und Paprika und Salat. Gut besucht war die Veranstaltung von Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft.  Von den Biberacher Medien war immerhin Weberberg.de anwesend. Vertreter des Gemeinderates oder der Stadtverwaltung? Fehlanzeige. Merke: Integration ist keine Einbahnstraße!
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Und nach dem Fastenbrechen gab es ein kurzes Gebet, bevor es zum Gottesdienst einen Stock höher ging. Rechts im Bild der derzeitige Imam der DITIP-Moschee, Halil Ibrahim Yaylalı. Natürlich gibt es auch spezifische Ramadan-Witze. Hier einer davon: „I dont know about you guys but for the next thirty days I have a date every night…“ Nicht verstanden? Ein Englisch sprechender Moslem erklärt es Ihnen sicher gerne. Weitere Rätsel aus der Welt der Ramadan-Witze hier.
Während in der Moschee die Frauen mit der Zubereitung der Speisen befasst waren, kochten in der Bleicherstraße Männer selbst., wie man hier sieht:

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Na endlich!

Jetzt geht es also los! Die EM 2016 hat begonnen. Bis zum Endspiel (Deutschland-Spanien) wird es noch eine Weile dauern. Wer jetzt einen Schland-Fanartikel braucht, wird im Diakonieladen in der Bürgerturmstraße fündig. Dort gibt es einen (!) großen Hut in Schwarz-Rot-Gold für 2 Euro.

Trefftipp

Damit es nicht ganz im Rosenfest-Messe-LeberkäsDemo-Vorbereitungs-Trubel untergeht: Am kommenden Dienstag ist wieder VeggieTreff im stadt:cafe in Biberach. 19 Uhr. Dort werden die Aktionen vom Wochenende reflektiert und die Kinoaktion „Hope for All“ vorbereitet. Gäste jederzeit willkommen.

Geheimtipp

Wohin, wenn man nachts um 01:30 Uhr noch ein Bier braucht? In Biberach kann man da leicht verzweifeln. Da ist es gut, wenn man die – etwas versteckte – „Pamukkale Stube“ in der Bahnhofstraße 1a kennt.  Bonus 1: Die Halbe kostet da nur 2 Euro! Bonus 2: Xenophobes Publikum wird man dort eher selten treffen.

Frust & Frohsinn

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Während sich die AfDler sicher weiterhin frustriert Gedanken machen, wie sie die Flüchtlinge aus dem Land schaffen können, hatten die StudentInnen der Hochschule Biberach eine bessere Idee. Sie veranstalteten mit einigen von ihnen eine Jamsession auf dem Hochschulcampus. Leicht zu erraten, wer wohl mehr Spaß hatte.

Ramadan macht Spaß

Gute Stimmung gestern Nacht in der Bahnhofstraße, als sich etwa 40 Flüchtlinge zum Fastenbrechen trafen. Reis, Hühnchenkeulen und Rindfleischstücke wurden serviert. Ein fröhliches Ereignis nach dem extem langen Fastentag.  Einen sehr lesenswerten Text zum Thema Ramadan veröffentlichte The New Yorker hier.

„Kultur auf der Treppe“: Soloabend mit Volker Strübing in der Südwestbank Biberach am Marktplatz

Bereits zum dritten Mal lädt die Südwestbank in Kooperation mit dem KultuReservoir  ins Foyer und damit zur „Kultur auf der Treppe“ ein. Nach Jens Wienand und Frank Klötgen gastiert nun am 9. Juni der in Berlin lebende deutsche Schriftsteller, Liedermacher, Trickfilmer und Poetry Slammer Volker Strübing mit seinem Soloprogramm. Strübing versteht es, alltägliche Situationen in seinen Prosatexten einzufangen und in unverwechselbarer Weise – mit typischer „Berliner Schnauze“ – zu performen.

Ein Abend also voller Lachkrämpfe, Augenzwinkern und jede Menge Lebensweisheiten. Die Biberacher Kombo „ZomBossa“ untermalt musikalisch den Abend.
In der Pause werden kleine Snacks und Getränke gereicht. Zudem wird der gesamte Betrag des Eintrittsgeldes gespendet, den dieses Mal der Abenteuerspielplatz „Biberburg“ erhält. Donnerstag, 9. Juni 2016, Beginn 20:00 Uhr, Einlass 19:15 Uhr. Tickets (8,- Euro) sind online über info@kultureservoir.com oder direkt am Schalter in der Südwestbank am Marktplatz erhältlich.

 

Der Ramadan hat begonnen

Bıs kurz vor Mitternacht ging gestern Abend das Gebet ın der Moschee am Zeppelinring. Ab heute wird gefastet. Mehr zum Thema und zum richtigen Verhalten gegenüber Fastenden hier. Und was den Fastenmonat ausmacht, sehen Sie hier. Da bei Tageslicht nicht gegessen werden darf und wir uns mitten in der hellsten Jahreszeit befinden, wird dies der längste Ramadan seit 33 Jahren. Und was sagt Barack Hussein Obama zum Thema? Lesen Sie selbst.

„Laudato si“ – Vorstellung der Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus

In seiner vielbeachteten Enzyklika „Laudato si“ geht Papst Franziskus auf die Ursachen und Auswirkungen der weltweiten Umweltzerstörung ein und verbindet sie mit Fragen der globalen Armut und Ungerechtigkeit.
In einem Aufruf an alle Menschen guten Willens möchte er Impulse geben für einen anderen Umgang mit der Natur und den Mitmenschen. Angeregt sind seine Ausführungen auch vom berühmten „Sonnengesang“ des heiligen Franz von Assisi.
Christoph Schmid, Laupheim, Barbara Baumann, Ochsenhausen, und Alfons Siegel, Maselheim, vom landkreisweiten Arbeitskreis Entwicklungspolitik Biberach (AKE) stellen die Grundgedanken des umfangreichen Schreibens vor und laden anschließend zum Gespräch darüber ein.
Die öffentliche Veranstaltung findet am Freitag, den 10. Juni 2016, im Katholischen Gemeindezentrum, Mittelstraße, in Laupheim statt. Sie beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Land unter – von wegen Wonnemonat Mai – An Pfingsten kälter als an Weihnachten

 Das einzig Beständige in diesem Frühling ist dessen Unbeständigkeit. Daran hat sich auch im „Wonnemonat“ Mai nichts geändert. Die Berg- und Talfahrt der Temperaturen wurde von teils intensiven Regenfällen, Ende des Monats gebietsweise sogar von sintflutartigen Platzregen mit verheerenden Auswirkungen begleitet. (Wetterwarte Süd)

Prima Verständigung

Dass die ChinesInnen (im Gegensatz zu Deutschen) das Weberberg.de-Zeichen spontan meist problemlos hinkriegen, hatten wir bereits erwähnt.  Unser aktuelles Startbild belegt das. Was das Bild umso eindrucksvoller macht, ist die Tatsache, dass die abgebildeten jungen Menschen sämtlich stumm und taub sind. Sie traten als Breakdancer auf einem Wohltätigkeitsevent auf.

No-Go ist No-Go?

Unser – leicht ironischer – Beitrag zum Thema Abdera als „No-Go-Area“ fand mehrere kritische Stimmen – online und offline. Ob das denn hätte sein müssen, wurden wir gefragt. Und ob wir etwas gegen das Abdera hätten. (LOL) Es wurde angemahnt, dass Leute, die die Kommentare nicht läsen, unseren Text falsch verstehen könnten. Stimmt. Aber unsere Seite wendet sich nun mal an Leute, die lesen (können). Wer unsere Texte mangels Lesefähigkeit falsch versteht, hat einfach Pech gehabt. Wir werden unser Niveau nicht ändern. Und was haben wir veröffentlicht? Eine Polizeimeldung. Die findet sich auch online und wurde möglicherweise auch von der SchwäZ veröffentlicht. (Wir haben das nicht überprüft.) Wozu also die Aufregung? Wer meint, man sollte es nicht veröffentlichen, dass sich ein junger Flüchtling ziemlich durchgeknallt im Abdera benommen hat, der spielt der Pegida mit ihrem „Lügenpresse“-Vorwurf in die Hände. Wer meint, so seien halt die Flüchtlinge, sollte erst einmal das durchmachen, was diese Menschen durchgemacht haben. Ansonsten: Maul halten!

 

Asylfakten

Asylerstantragsteller im Jahr 2015 waren zu rund 75% männlich
und zu 68 % jünger als 33 Jahre. Ungefähr die Hälfte von ihnen ist
verheiratet. Die häufigsten Muttersprachen sind Arabisch, Albanisch und Dari/Farsi.

18 % der Asylerstantragsteller besuchten als höchste Bildungs-einrichtung eine Hochschule, 20 % ein Gymnasium, 32 % eine Mittelschule, 22 % eine Grundschule. 7 % haben keine formelle Schulbildung. Frauen bleiben in ihrem durchschnittlichen Bildungsniveau dabei hinter den Männern zurück.

75% der Männer waren vor ihrer Flucht erwerbstätig, bei den Frauen sind es ein Drittel.

Weitere Daten in den Grafiken unten.

Quelle: http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Kurzanalysen/kurzanalyse3_sozial-komponenten.pdf?__blob=publicationFile

Katastrophen ohne Ende

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Kaum ist der Weberberg.de-Chef zurück aus China, häufen sich im Raum Biberach die Katastrophen. Erst brennt ein Haus am Weberberg. Glücklicherweise war es frei von Bewohnern und Elektrik. Jetzt wird ermittelt. Wenig später gibt es eine Jahrhundertflut, bei der 20.000 Sandsäcke zum Einsatz kamen, 400 Anrufe die Biberacher Feuerwehr erreichten, insgesamt 50 Wehren im Einsatz waren, also etwa 600 Kräfte und die Dürnach, ein Rinnsal von normalerweise 2 Metern Breite, dehnte sich auf 50 Meter aus und überschwemmte bei Maselheim ein Baugebiet. 1,70 Meter hoch stand hier das Wasser. Dennoch klopfte man sich im Landratsamt auf die Schultern. Nicht nur die im Herbst angeschafften Sandsäcke (6000) bewährten sich, auch der Hochwasserschutz der vergangenen Jahre. Denn sonst wäre Laupheim, das von heftigen Regenwolken umzingelt wurde, wohl komplett unter Wasser gestanden. Das dort vor einem Jahr gebaute Rückhaltebecken war jedenfalls zu zwei Dritteln gefüllt. Manchmal schoss die Vorsorge allerdings etwas über das Ziel hinaus. Bei Maselheim hatte das DRK eine Halle für 500 Wasseropfer vorbereitet. Gekommen ist niemand.  Zu Tode gekommen sind allerdings drei Rinder und ein Schaf. Die 75 Liter/qm trafen auf Boden, der bereits von Wasser gesättigt war. Daher floss das, was da so reichlich vom Himmel kam, wild ab. Der Bahnverkehr nach Ulm war noch am späten Vormittag eingestellt.
Auch in den Flüchtlingscontainern in der Bleicherstraße litt man unter dem Regen. Zwei Wohnungen dort haben keinen Strom mehr. In mindestens ein Zimmer (s. Photo) drang von oben und von der Seite Wasser ein, so dass der Teppich zum größten Teil durchnässt war.
OB Norbert Zeidler kann mit eindrucksvollen Fotos zum Thema aufwarten, siehe hier.

No go area Abdera

 Am Sonntag, gegen 00.45 Uhr, wollte der Sicherheitsdienst einer Gaststätte in der Breslaustraße einen Jugendlichen aus den Räumlichkeiten entfernen.

Für den 17-jährigen war Kraft Gesetz die Party zu Ende. Der junge Mann aus dem Nahen Osten zeigte sich unbeeindruckt und zerschlug eine Flasche, um sich zu bewaffnen. Dabei zerschnitt er sich die Hand. Er wurde von seinen Freunden zunächst zurückgehalten. Nachdem er sich aus dem Griff seiner Freunde befreit hatte, nahm er eine andere Flasche und versuchte damit das Sicherheitspersonal zu schlagen. Dies gelang ihm jedoch nicht. Seine Freunde griffen diesmal beherzter zu und entfernten den Renitenten auf die Straße. Dort wurde er durch die eingetroffenen Polizeibeamten kontrolliert. Ein Test ergab einen kaum nennenswerten Alkoholspiegel. Eine Strafanzeige wird gefertigt.

 Brand am Weberberg

Anwohner der Weberberggasse entdeckten das Feuer
gegen 3.15 Uhr und verständigten über Notruf die Feuerwehr. Diese war
kurz darauf am Brandort. Der Dachstuhl eines historischen Gebäudes
stand in Flammen. Das Haus ist derzeit unbewohnt. Die Bewohner eines
Nachbarhauses wurden in Sicherheit gebracht. Ein Großaufgebot an
Löschkräften bekämpfte den Brand und konnte eine Ausweitung auf
angrenzende Gebäude verhindern. Personen kamen nicht zu Schaden. In
dem betroffenen Haus laufen derzeit umfangreiche Baumaßnahmen. Der
Sachschaden wird auf mindestens 100.000 Euro geschätzt.  Was zum
Ausbruch des Feuers führte, ist bislang völlig offen. Brandermittler
der Polizei suchen jetzt die Brandursache.

Erstaunliches aus Asien V

Ich lasse die SchülerInnen Fragen an mich stellen. Naheliegend natürlich: „Do you like China?“, „Can you speak Chinese?“ oder „What do you think of Chinese food?“ Da kann man dann von Yellow River Fish oder Heuschrecken schwärmen. (Kein Wortspiel beabsichtigt.) Ähnlich vorhersehbar: „Why are you so handsome?“ Überraschender eher die Frage „Can I give you a hug?“, die von beiderlei Geschlechtern drei Mal gestellt wurde. Die gewünschten hugs gab es dann nach der Stunde. Am verblüffendsten aber war diese Frage: „How will the Germany be if Hetler is a good president?“ Was soll man darauf nur antworten?

Erstaunliches aus Asien IV (wieder mit Biberachbezug)

In Biberach gab es einst ein Restaurant, den jetzigen „Pflugmälzer“, in dem die Gäste von Menschen in russischen Armeeuniformen bedient wurden. Das „KGB“ mit seiner leckeren russischen Küche,gibt es nicht mehr. In Jiaozuo, es liegt im tiefsten China in der Provinz Henan, gibt es hell erleuchtetes Restaurant, in dem man mit einem großen Mao-Porträt begrüßt wird und die Kellnerinnen Uniformen der Rotgardisten tragen. Zu essen gibt es Gerichte, die während  der revolutionären Jahre Chinas beliebt waren. Ein nostalgisch-kulinarisches Vergnügen. Die Massenaufmärsche zum 1. Mai sind mittlerweile von einer anderen Massentätigkeit abgelöst worden . vom Shoppen.

Merkwürdiges aus Biberach II

Eine unserer Leserinnen droht uns mit einem Strafverfahren, wenn wir etwas nicht sofort löschen. Was wir löschen sollen, lässt sie aber im Unklaren. Unklar ist der Leserin offenbar, dass es in China keinen freien Internetzugang gibt, es mit dem Löschen also etwas schwierig werden konnte. Wir bitten sie also um Geduld. Sobald sie uns mitteilt, was gelöscht werden soll, werden wir, sobald wir wieder freien Internetzugang haben, selbstverständlich tätig.

Merkwürdiges aus Biberach I

Jemand, der sich „El Leakero“ nennt, fügte hier kürzlich einen Kommentar ein, der diverse Namen aus der Region samt Wohnanschrift auflistet. Worum es sich bei den genannten Personen handelt, lässt er allerdings offen. Da veröffentlichen wir den Kommentar lieber nicht. Wie würden Sie, liebe LeserInnen sich verhalten, wenn Sie hier der Admin wären?

Erstaunliches aus Asien II

Warum passiert hier nicht mehr? Der Verkehr hat eigene Regeln. Vergleichen wir einmal deutsche Regeln und ihre chinesischen Varianten.

Deutsch: Rote Ampeln bedeuten HALT. Auf Chinesisch: Ja? Und? Deutsch: Beim Abbiegen blinken. Chinesisch: Was ist das? Deutsch: Bitte die Vorfahrt beachten! Chinesisch: Hä? Entsprechend viel Spaß macht es, sich im Verkehr in Jiaozu, wo der Weberberg.de-Chef derzeit SchülerInnen bespaßt und LehrerInnnen überzählige Silben austreibt (etwa bei „How muche doese ite coste?“), mit dem Fahrrad zu bewegen. Hauptkonkurrenten auf der Straße: Myriaden von E-Rollern. Quizfrage: Auf wie viele Silben bringt es der chinesische Durschnittsschüler bei dem Zungenbrecher „How much wood would a woodchuck chuck, if a woodchuck would chuck wood?“ Antwort: Er macht durch Anhängen oder Einfügen etlicher Es bei der Aussprache aus 15 Silben 25.

Und was halten die Biber vom Brexit?

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Der renommierte Journalist Dominic Waghorn interviewte für Sky News heute auf dem Marktplatz. Zuerst gab es einen kurzen Live-Beitrag mit Interviews für das Fernsehen. Ab ca. 13:40 wurde noch einmal auf Facebook live gesendet. Da konnten die Briten den Biberacher Interviewpartnern Fragen stellen. Was sie antworteten, ist hier zu sehen und zu hören. Erste Reaktion auf die Äußerungen des Weberberg.de-Chefs: „The German blogger is typically German speakin with suppressed thoughts & greed for themselves.“ Und hier ein weiterer Beitrag von Dominic Waghorn über seine Erfahrungen in Biberach.

Vor solchen Leuten will uns die Biberacher Bürgerwehr schützen!

Herr Li, er gehört zu den eifrigen Deutschlernern, die Weberberg.de betraut,  musste am heutigen Montag in Asylangelegenheiten nach Karlsruhe. Das war bitter für ihn, denn eigentlich hatte er sich mit einer Biberacherin verabredet, um mit ihr über „Faust“ zu diskutieren. Dass ihm letzteres als Flüchtling überhaupt möglich ist, erstaunt wohl nur die, die nicht wissen, dass er bereits seit drei (!) Monaten Deutsch lernt. Derweil demonstrieren in Sachsen möglicherweise vor Flüchtlingsheimen Leute, die nicht einmal wissen, wer „Faust“ geschrieben hat. Und noch etwas: Bei einem Weberberg.de-Rundgang durch die Stadt kaufte sich Herr Li im Antiquariat in der Gymnasiumstraße einen Roman von Günther Grass. Tcha, PEGIDA, die Welt ist bunter, als ihr euch das denkt.

Zu diesem Startbild

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Wer aus Angst vor allzu vielen Flüchtlingen in Biberach daheim bleibt, ist schön blöd, denn ihm (oder ihr) entgeht einiges. Weberberg.de, imer mittendrin dabei, trifft dann schon mal in einem der Flüchtlingsheime auf den zweimaligen iranischen Body Building Champion, der auch in der Teheraner Stadtmeisterschaft und in sonstigen iranischen Wettkämpfen reichlich abgeräumt hat. Irgendwie spannender als immer nur daheim.

Und das in unserem Ländle…

Erschütterndes meldet heute der Polizeibericht. In der Heidenheimer Schloßhaustraße und im Herbrechtinger Stadtpark wurden zwei junge Männer mit Marihuana erwischt!

Ein 16 Jahre alter Jugendlicher hatte es sich kurz nach 20 Uhr auf
einer Parkbank in Herbrechtingen gemütlich gemacht. Polizeibeamte in
Zivil wurden auf ihn aufmerksam, als er sich im Stadtpark in  aller
Öffentlichkeit einen Joint drehte.  Bei der Kontrolle wurden noch
weitere Bedarfsgegenstände für Drogenkonsum und sowie geringe Mengen an Rauschgift sichergestellt.

Knapp zwei Stunden später setzte sich ein 26 Jahre alter Mann auf
eine Parkbank in der Heidenheimer Schloßhausstraße. Als er begann,
einen mitgebrachten Joint zu rauchen, wurde er von Beamten des
Kriminalkommissariats Heidenheim entdeckt. Die Polizeibeamten
beschlagnahmten auch bei ihm den Joint und weitere Drogen.