Heute: 15. Okt., 2026

Douglas Wolfsperger: Zum letzten Mal Intendant bei den 48. Biberacher Filmfestspielen. Und irgendwie bleibt Biberach eben Biberach. Grüßt da nicht das Murmeltier?

Symbolbild: ChatGPT zeigt Filmfestvereinvorstand
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vor 3 Wochen

Überraschung bei den Biberacher Filmfestspielen: Die stark feminin besetzte Vorstandsetage hat verkündet, dass Douglas Wolfsperger im kommenden Jahr durch eine(n) neue(n) Intendanten/in ersetzt wird. Der Vertrag von Wolfsperger läuft aus und wird nicht verlängert. Im Tenor klingt das so, als sei das ein „normaler Vorgang“. Zitat aus der Pressemittelung:

(…) Teil einer kontinuierlichen Entwicklung mit dem Ziel immer wieder neue künstlerische Impulse aufzunehmen und so das Festival behutsam weiterzuentwickeln, ohne seine gewachsene Identität aus dem Blick zu verlieren“, so der Vereinsvorstand.

Eine kontinierliche Entwicklung und Weiterentwicklung geht nur durch einen Wechsel – eine steile These, unabhängig wie man zum Intendanten stehen mag. Wer da in den Startlöchern steht für das kommende Jahr: Völlig unklar. Ein wenig klarer sind die Zerwürfnisse in der schwäbischen Zeitung nachzulesen: HIER.

Grundsätzlich muss man vielleicht mal festhalten, dass die Stimmung im Filmfestförderverein letztlich durch die städtische Präsenz im Verein nicht unbedingt besser geworden ist. Schon seit Beginn dieser Beteiligung gab es immer wieder Händel und die ungeklärte Frage, wer eigentlich alles besser weiß. Eins ist klar und hat sich seit dem Ruhestand von Adrian Kutter immer wieder gezeigt: Der Intendantenjob bei den klassischen Filmfestspielen ist kein Zuckerschlecken und Biberach ist alles andere als ein Ponyhof. Auch einen Rosengarten sucht man eher verzeifelt.

Wie dem auch sei, insgesamt bieten die klassischen Biberacher Filmfestspiele mehr Rahmenveranstaltungen, mehr Branchenorientierung und 60 Filme. Außerdem schon am 25.10. eine Art Jugendtag zum Einkaufssonntag der Werbegemeinschaft. Die Biberacher Filmstadt wächst 🙂

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