…am Schadenhof und nun endlich am Ochsenhauser Hof. Investigative Fotoaufnahmen zu den heimlichen Paarungsstunden der Biberacher beweisen die grandiose Wirkung der Aktion. – Okay Ironie mal beiseite: Wenn die Konzerte stattfinden ist es toll, wenn die Stühle bequem wären, wäre es noch toller. Wie die Innenstadt allerdings durch den Wanderzirkus belebt werden soll – auf Dauer und vor allem eben nachhaltig – bleibt dennoch ein Rätsel.

Ganz grob: die jüngere Zielgruppe schafft Neues an, die Älteren ersetzen „nur“ noch. Allerdings haben statistisch die Älteren mehr verfügbares Geld, da es nur für den Ersatzeinkauf für das altes Geschirr benötigt wird.
Es gilt also intensive Marktforschung zu betreiben, was für wen in Biberach und Umgebung das richtige Angebot ist. Soweit, so schwierig.
Summer Lounge und Liegestühle sind mal nix für die Älteren, weder akut noch dauerhaft. Warum? Weil man im Alter nur schwer aus einem Liegestuhl kommt. Bereits der noch jugendliche Gaspard mahnt „bequemes Sitzen“ an. Recht hat er.
Sobald Biberach oder die Werbegemeinschaft weiß, was das Ziel und wer die Zielgruppe ist, kann mit Ergebnissen (und ggf. Umsätzen) gerechnet werden. Vorher leider nicht.