Gestern (Mittwoch) auf dem Marktplatz am späteren Nachmittag. In stiller Anfahrt befährt die „Tierrettung“ den Marktplatz und parkt wie abgebildet. Ein veterinärmedizinischer Notfall? Sind vergiftete Ratten zu versorgen, überfressenen Tauben der Magen auszupumpen, an Höhenkrankheit leidende Esel zu stabilisieren, Kleidermotten vor Verfolgung zu bewahren? Ist ein abgestürzter Storch zu bergen oder gar ein eingeklemmter Biber aus dem Stadtbachrechen zu befreien? Nichts dergleichen. Die dreiköpfige Besatzung einsteigt in aller Ruhe dem Fahrzeug und… – legt eine Zigarettenpause ein. Nach geschätzten 10 Minuten wird wieder aufgesessen und der Marktplatz in Schritttempo Richtung Klohäusle verlassen, das interessierte Publikum ratlos zurücklassend. Ein Blick auf den einschlägigen Internetauftritt erklärt den Vorgang auch nicht
Es darf gerne weiter gerätselt werden. Spannend auch die Frage, ob dieser Sachverhalt vollständig ordnungswidrigkeitenfrei verlaufen. Sachdienliche Hinweise gerne an die Redaktion.
Beitrag und Foto: Egon Cappa.