Heute: 09. März, 2026

Biberacher Pinkel- und Notdurft-Ecke

Top Adresse zur Notdurft
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vor 20 Minuten

Wer mal einfach so in eine öffentliche Ecke pinkelt oder sich anderweitig erleichtert, also durch das Hintertürchen muss in Deutschland mit einem Ordnungsgeld zwischen 35.- und 5000.- Euro rechnen. Vorausgesetzt das Amt für öffentliche Ordnung interessiert sich. Das ist in Biberach weniger der Fall. Speziell in einer ECke direkt neben dem Marktplatz entwickelt sich ein reges Treiben und Entleeren.

Das Schwarzroßgässchen hinter der Kreissparkassenfiliale am Marktplatz scheint ungeahnte Attraktivität unter bedürftigen Mitmenschen erreicht zu haben. Zwischen altem Standort des Stadt Kebabs, am Studentenwohnheim am Netto und dem Schwarz Rössle spielen sich Szenen ab, die man eher in Berlin, Rio oder New York verorten würde. Slum ähnlich, es fehlen letztlich nur brennende Ölfässer und vermummte Gestalten.

Treffpunkt Alkohol und freizügig

Tatsächlich berichten Anwohner von einer Dame die hier regelmäßig Wasser lässt und auch unter Beobachtung keinerlei Bedenken hat, auch mal größeres zu hinterlassen. Gerne bedient wird dabei die Rückseite der Sparkasse, gerne auch das Haus des Schneiders oder auch mal Ecken am Haus der Gaststätte. Vom Amt für öffentliche Ordnung ist wenig mehr als „Schulterzucken“ zu erwarten, auf Nachfrage heißt es „Ist halt Innenstadt“. Richtig. Viele unbedarfte Bürger suchen immer noch bei Notdurft schleunigst die Toiletten an der Kirche auf. Ist das wirklich noch zeitgemäß? Freier Lauf für freie Bürger – wenn schon denn schon. Der weberberg.de Pinkelatlas für Profis (Ironie aus!):

Gerne bepinkelt: Auch tagsüber

Wenn der Busch mal Dünger bräuchte…
Flauschige Ecke zwischen Regenwasser und Holztürchen
Meet and greet an der KSK

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