Heute: 29. Jan., 2026

Flugzeugträger – Der feuchte Traum mancher Journalisten der „Funke – Gruppe“

ChatGPT zeigt Starbucks Filiale am indischen Golf von Amerika
von
vor 9 Stunden

Die Funke Gruppe ist ein Verlagsverbund zu dem auch die Berliner Morgenpost gehört. Man ist ja inzwischen durchaus einiges gewohnt: Abschaffung der Teilzeit, Beschimpfung der Arbeitslosen als Totalverweigerer, Standpauke an alle: „Ihr seid faul!“ und natürlich weg vom 8 Stundentag, hin zum Arbeitsdienst. Ach ja und nicht zu vergessen: Wir müssen kriegstauglich werden. Nicht verteidigungsfähig sondern kriegstauglich. Und tatsächlich sind es oft inzwischen auch Journalisten die entweder unreflektiert sowas weiterverbreiten oder sogar noch gut finden.

Bestes aktuelles Beispiel, ein Bericht in der Berliner Morgenpost von Philipp Luther – Online Redakteur. Der lässt sich über das Wunder „USS Abraham Lincoln“ aus. Dem Journalisten geht ganz offensichtlich einer ab, angesichts eines so potenten Flugzeugträgers, der sich auf dem Weg gemacht hat dem Iran zu drohen. Dass das kein Spielzeug ist, dürfte klar sein. Wenn man nun über so ein technisches Wunderwerk berichtet das keinen anderen Zweck hat, als etwas zu vernichten oder zumindest abzuschrecken und einzuschüchtern kann es bei manchem eher nüchternen Zeitgenossen doch zu Irritationen führen wenn man Sätze liest wie:

„…das kann der Atom-Koloss“, „Was den Mullahs droht“, „Was steckt in dem Superträger?“, „Bis an die Zähne bewaffnete schwimmende Stadt“, oder gleich ein ganzer Abschnitt:

Keeler (Kapitän des Schiffes, Anmerkung der weberberg.de Redaktion) ist der Bürgermeister einer schwimmenden Kleinstadt, mit eigener Infrastruktur. Ein Krankenhaus, Friseursalons, ein Postamt mit eigener Postleitzahl, Fernsehsender und Tageszeitung, eine Polizei, sowie ein Starbucks und ein Kino versorgen die Besatzung auf oft monatelangen Einsätzen.Einer der prominentesten Gäste an Bord: Superstar Tom Cruise. Der Schauspieler war für Dreharbeiten zu „Topgun: Maverick“ auf dem Schiff. Cruise unterhält eine enge Verbindung zur Navy, ist sogar Ehren-Marineflieger.

Kollege Luther nennt den Flugzeugträger geradezu liebevoll „Abe“. Schon schön wenn man einem Flugzeugträger Kosenamen geben kann. Wir von Weberberg.de – auch Amelie – finden Flugzeugträger natürlich auch Sexy und haben uns das mal von unserer Haus und Hof KI visualisieren lassen:

Ob der Flugzeugträger (hier übrigens im Bild die USS Enterprise – inzwischen verschrottet) auch ein Starbucks, Burger King oder McDonalds an Bord hat?

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