Gestern, heute und immer wieder röhren Kampfjets über Klein – Athen an der Riss. Biberach liegt im TRA Allgäu (Temporary Reserved Airspace) und dieses zeitweise für Kampfübungen ausgewiesene Gebiet ist für bis zu 200 Tage freigegeben. Geflogen werden darf dann bis zu unter 500 Meter.
Zuständig für Fluglärm: Luftfahrtamt der Bundeswehr
- Bürgertelefon: Das kostenlose Servicetelefon zum militärischen Flugbetrieb TELEFON: 0800 8620730.
- Online-Portal: Weitere Informationen sowie ein Beschwerdeformular auf der offiziellen Seite der Bundeswehr zum militärischen Flugbetrieb.
Man erinnert ungern den Zwischenfall 1983
Wie passt das „Beschweren“ mit der erwünschten „Verteidigungsfähigkeit Deutschlands zusammen?
Ich erinnere an den „Sturm im Lärm-Wasserglas“ als die Biberacher Piste asphaltiert wurde.
Ursprünglich gab es nur eine Graspiste.
1982: Volksabstimmung gegen Asphaltierung.
1997: Bahn zunächst mit Schotter befestigt.
1999: Asphaltierung ohne erneute Bürgerbefragung.
2005: Verlängerung auf 1200 m. (lt. ChatGPT)
…. früher sind wir zu Flugtagen gefahren und haben Eintritt für das Spektakel inkl. „Fluglärm“ bezahlt.
Nun ja, die Biberacher waren nach dem Mirage Unglück 1983 eben lange verwöhnt worden: Alt OB- Hoffmann hatte für gute 20 Jahre ja eine Tiefflugverbotszone für Biberach durchgesetzt. So zumindest ist das in meiner Erinnerung, Die Einschränkungen wurden dann irgendwann um 2005 oder 2010 aufgehoben, auch wenn das ChatGPT natürlich so nicht auf dem Schirm hat und davon redet, „dass es keine dauerhaften Tiefflugsperrzone gibt“. Das behaupte auch niemand. Aber der Biberacher war da lange Zeit reichlich geschont worden.