In Österreich geht die pure Panik um. Die österreichischen Privathörfunksender und auch einige Radiosender und Verbände aus der Schweiz und Deutschland haben die Linzer Erklärung verfasst. Es geht darum, dass sich das Hörfunkgeschäft offensichtlich immer weniger lohnen würde. Werbekunden würden zunehmend in Online Werbung investieren und die Werbeeinnahmen für die Radiosender schwinden. Carlheinz Gern ist ein Radio- und Veranstalter – Urgestein. Ursprünglich auch ganz früher mal beim Wochenblatt in Biberach zusammen mit Wolfgang Gröner tätig, dann auch bei Radio 7 in Ulm und nun schon viele Jahre Geschäftsführer bei Radio Donau 3 FM. Gern kennt alle, ob Radiomacher, Werbekunden oder Stars und Sternchen. Tatsächlich erwartet er, dass es bei den Bereichshörfunksendern wie Antenne 1 und Radio 7 in absehbarer Zeit zu Fusionen kommt. Radio 7 baut zur Zeit in Ulm ein neues Medienhaus und plant offenbar einen Umzug, weg von der Gaisenbergstraße. Es wäre möglich, dass dort dann auch andere Medienaktivitäten – wie zum Beispiel das relativ wenig lukrative TV Geschäft – gebündelt werden.
Gaspard hat Carlheinz Gern, die graue Eminenz im Radiohintergrund, gestern in der Motorworld in Warthausen getroffen und interviewt: