Heute: 19. Aug., 2026

100 Bäume sind ein Tropfen auf den heißen Marktplatzstein.

ChatGPT liebt Klima
von
vor 15 Stunden

Okay grundsätzlich natürlich erstmal ein Lob: Der BUND Kreisverband macht mit der Aktion 100 Bäume für Biberach schon eine gute und notwendige Aktion. Auch wenn das natürlich im Stadtplanungsamt und in der Stadtverwaltung solche hervorragenden Klimaschutzaktionen wie fie der Sommer Lounge sicher nur ergänzen und nicht das Wasser (HeHe!) reichen kann. (Ironie aus!).

Vier Sonnenschirme (aktuell am Kesselplatz) sind halt auch flexibler als 100 bodenverhaftete Bäume. Aber zur Sache. In der aktuellen Pressemitteilung des BUND heißt es:

„100 Bäume für das Klima von Biberach“- Aktion übertrifft alle Erwartungen

Die neue BUND-Klimaschutzaktion „100 Bäume für das Klima von Biberach“ hat einen außergewöhnlichen Start hingelegt und ist regelrecht viral gegangen. Innerhalb von nur 72 Stunden verbreitete sich die Initiative wie ein Lauffeuer, sodass die Bestellplattform bereits am 15. August vorzeitig geschlossen werden musste. Insgesamt 206 Bürgerinnen und Bürger aus Biberach und den umliegenden Gemeinden bestellten einen klimaresilienten Jungbaum für ihren Garten. „Am Samstagabend um 19:30 Uhr musste ich die Plattform schließen – wir wurden komplett überrannt“, berichtet Alfons Jeggle, Vorsitzender des BUND-Kreisverbands Biberach. „Jeder gespendete Euro wird in Bäume verwandelt. Das zeigt, wie stark die Menschen in unserer Region bereit sind, aktiv zum Stadtklima beizutragen.“

Um die Resonanz sichtbar zu machen, hat der BUND die Verteilung der Bestellungen mit einer Google-Karte visualisiert. Die Karte zeigt deutlich, wie stark die Aktion in der Kernstadt angenommen wurde und wie sich die Bestellungen auf die umliegenden Gemeinden verteilen. Von den 206 zu verschenkenden Bäume gehen 150 an Biberach, 15 an Mittelbiberach, 21 an Warthausen und 20 an Ummendorf. Die Google-Visualisierung macht anschaulich, wo die Jungbäume künftig stehen werden und wie breit die Aktion in der Region verankert ist.

Auf der Google‑Karte lässt sich gut erkennen, wie sich die 206 bestellten Jungbäume über Biberach und die umliegenden Gemeinden verteilen. Die Visualisierung zeigt eindrucksvoll, wo überall neue klimaresiliente Bäume entstehen und wie breit die Aktion in der Bürgerschaft verankert ist.

Wir freuen uns riesig über diese Begeisterung und danken allen, die mitgemacht haben. Jeder gepflanzte Baum verbessert das Mikroklima, spendet Schatten, kühlt die Umgebung und macht unsere Region widerstandsfähiger gegen Hitze und Trockenheit. Gemeinsam haben wir gezeigt, wie viel wir bewegen können, wenn viele Menschen einen kleinen Schritt gehen, ergänzt Alfons Jeggle.

Die Baumausgabe findet am 14. November auf dem Bauhof im Wolfental statt. Dort erhalten die Teilnehmenden nicht nur ihren Baum, sondern auch kostenloses Pflanzmaterial wie Baumpfähle, Bindematerial und bei Bedarf Wühlmauskörbe. Viele Rückmeldungen aus der Bevölkerung zeigen, dass die Aktion nicht nur auf Begeisterung gestoßen ist, sondern auch den Wunsch nach einer Fortsetzung geweckt hat. Einige Bürgerinnen und Bürger regten an, das Projekt im kommenden Jahr um das Thema „Bewässerung von Stadtbäumen durch privates Engagement“ zu erweitern.

Interessierte, die dieses Jahr keinen Baum erhalten konnten, sind eingeladen, sich auf https://goplantatree.org über klimaresiliente Baumarten und die Aktion zu informieren. Zudem lohnt sich ein Blick auf die kommenden „100 Bäume“-Veranstaltungen: die Stadtbaumführung am 23. August, die Poetry-Show „Zwischen Hitze und Hoffnung“ am 22. Oktober im Abdera sowie die Ausstellung „Mein Baum und Ich“ vom 28. Oktober bis 25. November im Rathaus Biberach.

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