Heute: 06. Nov., 2026

Der Imageschaden ist groß: Wenn sich die Biberacher Filmfestspiele selbst demontieren…

von
vor 5 Stunden

Ja die Häme war auch zwischendrin und nicht nur bei der Abschlussgala deutlich zu hören: Dass es da dieses AI Filmfestival parallel zu den Biberacher Filmfestspielen gab: Unverschämt. So tönte es aus Richtung des Vorstandes der Bibeacher Filmfestspiele und auch indirekt von Willi Glück von der städtischen Stadthallenbühne. Abseits dieser Kindergartengespräche allerdings hat auf der größeren Bühne ein Imageschaden mittlerweile seinen Weg gefunden, der auch ernsthaft die städtische Integrität in Frage stellt. Nachdem bereits der SWR und nun auch noch die Südwestpresse sich mit der Entlassung oder besser, nicht Weiterbeschäftigung, von Intendant Douglas Wolfsperger befassen, geraten die traditionellen BIberacher Filmfestspiele zunehmend im 49. Jahr ihres Bestehens in Verruf.

Auch wenn Dorothea Weing ernsthaft glaubt, dass es eine gute Idee sei, in Zukunft alle drei Jahre die Intendanz zu wechseln, darf bezweifelt werden, dass sich noch jemand ohne weiteres in der Branche finden lässt, um sich auf solch einem Schleudersitz niederzulassen. Filmemacher und namhafte Regisseure lassen sich ungern als Nutzvieh oder Gelegenheitsarbeiter verpflichten. Statt permanentem Wechsel steht man in der Branche eher auf Kontinuität. So wie im Theater. Man wechselt nicht gern alle zweihundert Meter die Pferde. Ein gutes Beispiel dafür: HOF – Oder natürlich auch Biberach (früher) oder auch Berlin – vielleicht auch Cannes. Egal, gerade dort gibt es ja auch parallel noch ein AI Festival. Und in Biberach war und ist man ja immer schon ein paar Schritte weiter gewesen. Auch darin, ein gutes Image mal kaputt zu machen. Schlagen wir einfach mal die Südwestpresse auf – als Tipp an die Kulturamtsleitung.

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