{"id":8290,"date":"2023-10-26T08:24:33","date_gmt":"2023-10-26T08:24:33","guid":{"rendered":"https:\/\/portal.weberberg.de\/index.php\/2023\/10\/26\/kinokarten-fur-filmfestspiele-ab-samstag\/"},"modified":"2024-04-21T15:05:43","modified_gmt":"2024-04-21T13:05:43","slug":"kinokarten-fur-filmfestspiele-ab-samstag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weberberg.de\/index.php\/2023\/10\/26\/kinokarten-fur-filmfestspiele-ab-samstag\/","title":{"rendered":"Kinokarten f\u00fcr Filmfestspiele ab Samstag."},"content":{"rendered":"<p>Steinbichler Film &#8222;Ein ganzes Leben&#8220; er\u00f6ffnet Filmfestspiele am kommenden Donnerstag.<\/p>\n<p>Die Filmbewertungsstelle FBW schreibt:<\/p>\n<p>Das Leben schreibt seine eigenen Geschichten und ist manchmal leise, manchmal laut, voller Gl\u00fcck und im n\u00e4chsten Moment voller Trauer. Hans Steinbichler verfilmt den gleichnamigen Bestseller von Robert Seethaler \u2013 eine Liebeserkl\u00e4rung an das Leben in den Bergen mit allen H\u00f6hen und Tiefen.<\/p>\n<p>Der einfache Hilfsarbeiter Andreas Egger blickt im hohen Alter auf sein Leben zur\u00fcck und bemerkt, dass er bis auf einen Einsatz im Zweiten Weltkrieg und einer Kriegsgefangenschaft bei den Russen nie sein Heimattal verlassen hat. Hier hat er seine Kindheit bei einem Ziehvater verbracht, der ihn regelm\u00e4\u00dfig pr\u00fcgelte. Hier hat er seine gro\u00dfe Liebe Marie gefunden und wieder verloren, aber nie vergessen. Und hier wird er auch irgendwann seine letzte Ruhe finden.<\/p>\n<figure class=\"kg-card kg-image-card\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/weberberg.de\/content\/images\/2023\/10\/ganzesleben1-1.jpg\" class=\"kg-image\" alt loading=\"lazy\" width=\"1000\" height=\"1351\" srcset=\"https:\/\/weberberg.de\/content\/images\/size\/w600\/2023\/10\/ganzesleben1-1.jpg 600w, https:\/\/weberberg.de\/content\/images\/2023\/10\/ganzesleben1-1.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (min-width: 720px) 720px\"><\/figure>\n<p>EIN GANZES LEBEN ist das Sinnbild einer epochalen Romanverfilmung, malerisch wie die beeindruckende Landschaft, aber rau und kalt in der H\u00e4rte des Alltags der Familien. Steinbichler schafft ein realistisches Bild des fr\u00fchen 20. Jahrhunderts und zeichnet neben dem Leben der Hauptfigur auch die Industrialisierung einer abgeschiedenen Bergregion nach. Mit der Seilbahn, dem motorisierten Verkehr und den Stra\u00dfen hielt auch der Strom ins Tal Einzug und dann kamen die Touristen. So r\u00fcckt nicht nur das Leben der Hauptfigur Andreas Egger, in jedem Altersabschnitt sehr \u00fcberzeugend dargestellt durch Ivan Gustafik, Stefan Gorski und August Zirner, in den Mittelpunkt, sondern auch die Domestizierung der Alpen mit der Wandlung des Tals vom Bauerndorf zur asphaltierten Touristenhochburg mit Gletschertouren. Dabei verschweigt der Film auch nicht die Opfer des Fortschritts und zeigt das Leid, auf dem manches Fundament erbaut wurde. Die Kameraarbeit von Armin Franzen l\u00e4sst viel Raum zum Atmen der Bergluft, die beim Anschauen des Films sp\u00fcrbar durch das Kino zu gleiten scheint. So wird der Film auch zu einem Loblied auf die Natur und die alles umgebende Landschaft, vor der selbst die Hauptfiguren ganz dem\u00fctig und and\u00e4chtig werden. Wo der Hilfsarbeiter Andreas Egger schlussendlich staunend vor seinem Leben steht, steht der Zuschauende staunend vor diesem monumentalen Zeitkolorit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Steinbichler Film &#8222;Ein ganzes Leben&#8220; er\u00f6ffnet Filmfestspiele am kommenden Donnerstag. Die Filmbewertungsstelle FBW schreibt: Das Leben schreibt seine eigenen Geschichten und ist manchmal leise, manchmal laut, voller Gl\u00fcck und im n\u00e4chsten Moment voller Trauer. Hans Steinbichler verfilmt den gleichnamigen Bestseller von Robert Seethaler \u2013 eine Liebeserkl\u00e4rung an das Leben in den Bergen mit allen H\u00f6hen und Tiefen. Der einfache Hilfsarbeiter Andreas Egger blickt im hohen Alter auf sein Leben zur\u00fcck und bemerkt, dass er bis auf einen Einsatz im Zweiten Weltkrieg und einer Kriegsgefangenschaft bei den Russen nie sein Heimattal verlassen hat. 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