{"id":20406,"date":"2026-05-20T09:53:54","date_gmt":"2026-05-20T07:53:54","guid":{"rendered":"https:\/\/weberberg.de\/?p=20406"},"modified":"2026-05-20T10:01:05","modified_gmt":"2026-05-20T08:01:05","slug":"stadtzuschuss-fuer-biberacher-filmfestspiele-rund-79000-euro-bar-und-unbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weberberg.de\/index.php\/2026\/05\/20\/stadtzuschuss-fuer-biberacher-filmfestspiele-rund-79000-euro-bar-und-unbar\/","title":{"rendered":"Stadtzuschuss f\u00fcr Biberacher Filmfestspiele: Rund 79000.- Euro (bar und unbar)"},"content":{"rendered":"\n<p>Ja sie sind schon eine Institution die von Adrian Kutter installierten und gehegten und gepflegten Filmfestspiele. Morgen Donnerstag 18 Uhr nun wird der Gemeinderat mal wieder tagen und laut Beschlussvorlage (Im Hauptausschuss bereits vorberaten) soll er einen Gesamtzuschuss (bar und unbar) f\u00fcr die Filmfestspiele in H\u00f6he von 79300 Euro beschlie\u00dfen, ab diesem Jahr (2026). Die Beschlussvorlage f\u00fcr den Gemeinderat finden sie lieber Leser hier:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a id=\"wp-block-file--media-030fcec5-7a09-45f1-ad0a-905b9296556f\" href=\"https:\/\/weberberg.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2026_070_Beschlussvorlage.pdf\">2026_070_Beschlussvorlage<\/a><a href=\"https:\/\/weberberg.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/2026_070_Beschlussvorlage.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-030fcec5-7a09-45f1-ad0a-905b9296556f\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<p> F\u00fcr alle denen das zu viel Aufwand ist ein paar zentrale Aussagen zitiert:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Verwaltung sieht in den Biberacher Filmfestspielen weiterhin ein unverzichtbares kulturelles<br>Gut. Die Professionalisierung und Stabilisierung, die durch die Eingliederung der Organisationsstelle und die Schaffung der 0,50 Stelle im Kulturamt erreicht wurden, sind als sehr positiv zu werten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Professionalisierung und Stabilisierung dank der Stadtverwaltung. Das klingt vielversprechend.<\/p>\n\n\n\n<p>Und weiter:<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Ausgaben:<\/strong><\/em><br><em>K\u00fcnstlerische Leitung \/ Programmplanung<br>\u00ad st\u00e4rkster Kostenanstieg\u00ad fr\u00fcher teilweise ehrenamtlich, heute nur noch \u00fcber Beauftragung von Filmschaffenden (o. \u00e4.) abzubilden \u00ad Kostensteigerung seit 2020: rund +50.000 \u20ac<\/em><br><br><em>Externe Dienstleistungen:<br>\u00adsteigende Kosten u. a. f\u00fcr Moderation, Fotografie, technische Umsetzung\u00ad Leistungen m\u00fcssen zunehmend regul\u00e4r verg\u00fctet werden, statt einer Gegenfinanzierung \u00fcber Sponsoring<\/em><br><br><em>Finanzbuchhaltung \/ Verwaltung<br>\u00adzus\u00e4tzliche Kosten, da fr\u00fchere Unterst\u00fctzungsleistungen (z. B. ehrenamtliche Arbeit) entfallen sind<\/em><br><br><em>Preisgelder<br>\u00ad inhaltliche Weiterentwicklung des Festivals\u00ad zus\u00e4tzliche Preise f\u00fchren zu erh\u00f6hten Aussch\u00fcttungen (ca. +10.000 \u20ac)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p><em>Entlastungen durch die Stadt<br>\u00adNutzung st\u00e4dtischer Infrastruktur (z. B. Gesch\u00e4ftsstelle) reduziert einzelne Kostenbl\u00f6cke \u00ad dennoch keine vollst\u00e4ndige Kompensation der gestiegenen Ausgaben<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Und weiter steht in der Vorlage viel Positives \u00fcber das Kulturamt, \u00fcbrigens stammt die Vorlage &#8211; nat\u00fcrlich &#8211; vom Kulturamt &#8211; unbenommen. :<\/p>\n\n\n\n<p><em>Professionalisierung der Abl\u00e4ufe: Die Integration der Festivalorganisation in das Kulturamt hat die Prozesse rund um Veranstaltungsmanagement, \u00d6ffentlichkeitsarbeit und Finanzen professionalisiert. Die Nutzung des dort vorhandenen Fachwissens und Netzwerks hat zu einem effizienteren und reibungsloseren Ablauf beigetragen.<br><\/em><br><em>St\u00e4rkung der Vereinsstruktur: Durch eine neue Satzung konnte der Verein Biberacher Filmfestspiele e. V. Klarheit in seiner internen Struktur schaffen und die Aufgabenverteilung optimieren.<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p><em>Stabilisierung der Programmplanung: Die Arbeit der k\u00fcnstlerischen Leitung und die Programmplanung konnten stabilisiert und auf einem hohen Niveau gehalten werden, was sich direkt in der Qualit\u00e4t des Festivalangebots widerspiegelt.<\/em><br><br><em>Resiliente F\u00fchrung: Durch das Zusammenwirken mit dem Kulturamt konnten auch einzelne Wechsel im Vorstandsteam reibungslos abgefangen und eine schnelle Einarbeitung neuer Mitglieder gew\u00e4hrleistet werden. Dies hat dazu gef\u00fchrt, dass Ver\u00e4nderungen ohne gr\u00f6\u00dfere Probleme bew\u00e4ltigt wurden.<\/em><br><br><em>Herausforderung des Personaleinsatzes: Die Aufgabenlast der 0,50 Stelle im Kulturamt, insbesondere w\u00e4hrend der Hochphase des Festivals von August bis Ende November, ist ohne zus\u00e4tzliche personelle Unterst\u00fctzung nicht zu bew\u00e4ltigen. Bisher konnte die Festivalleitung durch Praktikanten und weitere Kulturamtsmitarbeiterinnen und &#8211; mitarbeiter unterst\u00fctzt werden. Ohne diese personelle Unterst\u00fctzung ist das hohe Niveau der Aufgabenstellung dauerhaft kaum aufrechtzuerhalten, was entsprechend die<br>internen Abl\u00e4ufe im Kulturamt beeinflusst.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Unter Vorbehalt muss man so als Leser dabei schon feststellen, dass sicher einige der ehemaligen Ehrenamtlichen und auch der urspr\u00fcngliche Festivalleiter einige der Anmerkungen in der Vorlage mit Verlaub als &#8222;grobe Unversch\u00e4mtheit&#8220; empfinden k\u00f6nnten. Inwieweit eine Programmplanung pl\u00f6tzlich stabiler als fr\u00fcher sein soll, Abl\u00e4ufe nun professionell sind, im Gegensatz zu fr\u00fcher, d\u00fcrfte manchem ehemaligem Mitglied oder Ehrenamtlichem bitter aufsto\u00dfen. Zur Erinnerung; Wir befinden uns im Jahr 48 nach Gr\u00fcndung der Filmfestspiele.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch ein kleiner Hinweis: Laut letzten unbest\u00e4tigten Meldungen hat der Filmfestverein zur Zeit rund 70 000 Euro \u00dcberschuss auf der Guthabenseite unabh\u00e4ngig von den morgen zu beratenden Zusch\u00fcssen durch die Stadt. Das Land insbesondere das Wirtschaftsministerium \u00fcber die Medien und Filmgesellschaft Baden W\u00fcrttemberg (MFG) bezuschusst das Festival bereits seit Adrian Kutters Zeiten. Die MFG bezuschusst aber nur, wenn die antragstellende Institution weniger als 30 000 Euro R\u00fccklagen hat. Das wurde bereits vergangenes Jahr in der damaligen Mitgliederversammlung erl\u00e4utert. M\u00f6glicherweise hat sich das ja ge\u00e4ndert, oder aber man hat das einfach vergessen. K\u00f6nnte sein, oder aber auch man braucht den Zuschuss gar nicht wirklich.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja sie sind schon eine Institution die von Adrian Kutter installierten und gehegten und gepflegten Filmfestspiele. Morgen Donnerstag 18 Uhr nun wird der Gemeinderat mal wieder tagen und laut Beschlussvorlage (Im Hauptausschuss bereits vorberaten) soll er einen Gesamtzuschuss (bar und unbar) f\u00fcr die Filmfestspiele in H\u00f6he von 79300 Euro beschlie\u00dfen, ab diesem Jahr (2026). Die Beschlussvorlage f\u00fcr den Gemeinderat finden sie lieber Leser hier: F\u00fcr alle denen das zu viel Aufwand ist ein paar zentrale Aussagen zitiert: Die Verwaltung sieht in den Biberacher Filmfestspielen weiterhin ein unverzichtbares kulturellesGut. 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