{"id":18930,"date":"2025-12-04T13:58:05","date_gmt":"2025-12-04T11:58:05","guid":{"rendered":"https:\/\/weberberg.de\/?p=18930"},"modified":"2025-12-04T13:58:06","modified_gmt":"2025-12-04T11:58:06","slug":"time-is-not-on-their-side-on-side-of-the-schwaebische-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weberberg.de\/index.php\/2025\/12\/04\/time-is-not-on-their-side-on-side-of-the-schwaebische-zeitung\/","title":{"rendered":"Time is not on their side&#8230; On side of the Schw\u00e4bische Zeitung."},"content":{"rendered":"\n<p>Nu ja eigentlich geht es um die Ausstellung &#8222;Time is on my side&#8220; &#8211; derzeit im Biberacher Braith-Mali Museum zu sehen. Vor rund 14 Tagen wurde die Ausstellung, die Werke oberschw\u00e4bischer K\u00fcnstler der 70er Jahre zeigt, er\u00f6ffnet. Kuratiert wurde sie von Dr. Uwe Degreif und er hatte auch zur Er\u00f6ffnung erl\u00e4utert warum und weshalb die Bilder von ihm ausgew\u00e4hlt wurden. Soweit zur Vorgeschichte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein besonderes Interesse hat der Macher dieser Webseite (sie wissen schon: Weberberg.de &#8211; also Gaspard) an dieser Ausstellung auf Grund pers\u00f6nlicher Bez\u00fcge und Verflechtungen mit Klaus Leupolz. Sein Bild &#8222;Klaus Stenzel&#8220; ziert unter anderem das Ausstellungsplakat zu &#8222;Time is on my side&#8220; und ist Bestandteil der Ausstellung. Heute nun erreichte die Weberberg-Redaktion ein Anruf von Helmut Leupolz. Der Bruder von Klaus lebt unweit von Biberach und auch dort kann man die <a href=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/regional\/biberach\/biberach\/von-geometrie-bis-gelatine-so-vielfaeltig-war-die-kunst-der-70er-jahre-4113861\">Schw\u00e4bische Zeitung<\/a> lesen, ja ihre Inhalte werden gelegentlich auch diskutiert und weitergegeben &#8211; m\u00fcndlich. Wenn nun Inhalte stark verk\u00fcrzt und auch mal extrem pauschalisiert in einer Zeitung auftauchen &#8211; schreit das nat\u00fcrlich f\u00f6rmlich nach Klatsch und Tratsch und m\u00fcndlicher \u00dcberlieferung. So auch hier geschehen. In einem durchaus gut gemeinten und auch schmissig geschriebenen Artikel zur Ausstellungser\u00f6ffnung wurde von einem Schw\u00e4Z Kollegen das Werk von Klaus Leupolz als vor allem von Drogen inspiriert dargestellt. Dabei berief sich der Zeitungskollege auf Kurator Degreif, der das eher nebenbei bei seiner Er\u00f6ffnungsrede andeutete. Und hier muss nun auch Weberberg.de mal reingr\u00e4tschen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Fachkr\u00e4fte und sachdienliche Hinweisgeber wie Gemeinderat Ralph Heidenreich sogar behaupten Klaus Leupolz habe praktisch nie &#8211; also wirklich absolut nie &#8211; Drogen zu sich genommen w\u00fcrde das Gaspard nun zwar nicht ausschlie\u00dfen, muss aber auch klarstellen, Klaus &#8222;Laus&#8220; mit seiner Kunst darauf zu reduzieren vor allem von Drogen inspiriert worden zu sein, ist ein absolutes NO GO. Egal ob In Folge einer extremen Verk\u00fcrzung oder eines Missverst\u00e4ndnisses, es ist gegen\u00fcber dem Verstorbenen Klaus unpassend und daneben. Helmut Leupolz legt darauf besonderen Wert und auch als bekennender Klaus Leupolz Fan m\u00f6chte Gaspard hier klarstellen: Klaus Leupolz war deutlich mehr und wesentlicher von fremden Kulturen inspiriert, durch Weltreisen, lange Aufenthalte im Ausland, in L\u00e4ndern Asiens und Amerikas zum Beispiel. Auch seine Ausbildung und sein Leben als M\u00f6nch waren sicherlich wichtigere Aspekte bei seiner Kunstentwicklung, die ohnehin in der Ausstellung des Biberacher Museums nur teilweise dargestellt wird. So k\u00f6nnen dort auch nicht seine Aktionen und auch politisch motivierten &#8222;Ausbr\u00fcche&#8220; gezeigt werden, die \u00e4ltere Mitb\u00fcrger (wie der &#8222;alte Sack Gaspard&#8220;) noch miterleben durften. Sei es sein Aufruf zum Widerstand gegen die Betonierung des Biberacher Flugplatzes, seine Aktion zur Erweiterung der Landeskunstwochen &#8222;von unten&#8220; oder die Galerie &#8222;Kuckuck&#8220;. Ganz zu schweigen vom Biberacher Wunderwasser in Dosen aus dem Marktbrunnen oder seiner Frottierbilder der Liebeslinde. Teils wegweisende Marketingideen die auch heute noch, angesichts von Chrischtkindlesgl\u00fchweintassen mit gr\u00fcnem Motiv ihren Platz h\u00e4tten. Und ein Klaus Leupolz ben\u00f6tigte f\u00fcr solche Ideen wahrlich keine Drogen, da reichte sein Ingenieurswissen durchaus aus. Insofern sei hier also ein Stab f\u00fcr den Klaus &#8222;Laus&#8220; gebrochen und seinem Andenken gedacht. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nu ja eigentlich geht es um die Ausstellung &#8222;Time is on my side&#8220; &#8211; derzeit im Biberacher Braith-Mali Museum zu sehen. Vor rund 14 Tagen wurde die Ausstellung, die Werke oberschw\u00e4bischer K\u00fcnstler der 70er Jahre zeigt, er\u00f6ffnet. Kuratiert wurde sie von Dr. Uwe Degreif und er hatte auch zur Er\u00f6ffnung erl\u00e4utert warum und weshalb die Bilder von ihm ausgew\u00e4hlt wurden. Soweit zur Vorgeschichte. Ein besonderes Interesse hat der Macher dieser Webseite (sie wissen schon: Weberberg.de &#8211; also Gaspard) an dieser Ausstellung auf Grund pers\u00f6nlicher Bez\u00fcge und Verflechtungen mit Klaus Leupolz. 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