{"id":1630,"date":"2022-11-24T07:54:11","date_gmt":"2022-11-24T07:54:11","guid":{"rendered":"https:\/\/portal.weberberg.de\/index.php\/2022\/11\/24\/schockanruf-geld-weg-zeugen-gesucht\/"},"modified":"2024-04-21T15:05:15","modified_gmt":"2024-04-21T13:05:15","slug":"schockanruf-geld-weg-zeugen-gesucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weberberg.de\/index.php\/2022\/11\/24\/schockanruf-geld-weg-zeugen-gesucht\/","title":{"rendered":"Schockanruf &#8211; Geld weg. Zeugen gesucht"},"content":{"rendered":"<p>Der Ablauf: Gegen 10.30 Uhr klingelte am Dienstag das Telefon einer Frau aus dem Kreis Biberach. Mit weinerlicher Stimme t\u00e4uschte eine Betr\u00fcgerin vor, die Tochter zu sein. Sie habe einen Unfall verursacht bei dem eine Frau gestorben sei. Anschlie\u00dfend gab sich ein weiterer Betr\u00fcger als Polizist aus. Um die angeblich in Haft sitzende Tochter nun gegen Kaution freizukaufen, forderte er Geld. Die 60-J\u00e4hrige hob daraufhin ihre gesamten Ersparnisse bei einer Bank ab. Der angebliche Polizist vereinbarte eine \u00dcbergabe des Geldes in Biberach am Holzmarkt. Gegen 12.30 Uhr wartete die Frau dort. Sie sah ein Fahrzeug mit <strong><em>polnischem Kennzeichen<\/em><\/strong> und besetzt mit <em><strong>zwei M\u00e4nnern<\/strong><\/em> vorfahren. Der Beifahrer kam kurze Zeit sp\u00e4ter zu ihrem Auto. Dann \u00fcbergab die Frau dem Unbekannten die Tasche mit dem Geld. <em><strong>Der Mann trug eine blaue Jeans und eine rote Jacke. Anschlie\u00dfend fuhren die beiden davon. Die Kriminalpolizei Biberach (07351\/4470) ermittelt nun und sucht nach den Betr\u00fcgern.<\/strong><\/em> Im Laufe des Dienstags kam es zu weiteren sogenannten &#8222;Schockanrufen&#8220; im Kreis Biberach, bei denen es jedoch zu keiner Geld\u00fcbergabe kam. Bei allen Schockanrufen war die Rufnummer der Betr\u00fcger unterdr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Zwischenzeitlich sind die Maschen, wie die Betr\u00fcger an das Geld der Angerufenen kommen wollen, vielf\u00e4ltig. Oft geben sich Betr\u00fcger am Telefon als Verwandte, meist Tochter, Sohn oder Enkel, oder als ein mit einem Vorgang betrauter Polizeibeamter oder Rechtsanwalt aus und t\u00e4uschen eine Notsituation vor. Die Anrufer berichten etwa von einem Verkehrsunfall, in dessen Folge ein Familienmitglied sofort operiert werden m\u00fcsse. Die Operation k\u00f6nne jedoch nur dann durchgef\u00fchrt werden, wenn sie vorher in bar bezahlt wird. Dieses Vorgehen wird &#8222;Schockanruf&#8220; genannt.<\/p>\n<p>Aber auch falsche Mitarbeiter von Software-Unternehmen, falsche Polizeibeamte oder der sogenannte Enkeltrick sollen meist \u00e4ltere Menschen dazu bringen, Geld oder andere Wertgegenst\u00e4nde und Schmuck auszuh\u00e4ndigen oder \u00dcberweisungen durchzuf\u00fchren. In vielen F\u00e4llen durchschauten die Angerufenen die Betrugsmaschen und die Betr\u00fcger gehen leer aus. Leider fallen aber auch immer wieder Menschen auf Betr\u00fcger herein und werden um Ihr Verm\u00f6gen gebracht.<\/p>\n<p>Die Polizeiliche Kriminalpr\u00e4vention kl\u00e4rt dar\u00fcber auf, wie sich jeder vor Betrug sch\u00fctzen kann. Sie gibt folgende grunds\u00e4tzlichen Verhaltenstipps:<\/p>\n<p>&#8211; Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. <\/p>\n<p>&#8211; Legen Sie den H\u00f6rer auf. Wer sich nicht in ein Gespr\u00e4ch verwickeln l\u00e4sst, kann dabei auch nicht irregef\u00fchrt werden. <\/p>\n<p>&#8211; Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach Geld oder pers\u00f6nlichen Daten.<\/p>\n<p>&#8211; Legen Sie unbedingt zuerst auf! W\u00e4hlen sie erst dann selbst die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit <\/p>\n<p>&#8211; Sprechen Sie am Telefon nicht \u00fcber Ihre pers\u00f6nlichen und finanziellen Verh\u00e4ltnisse.<\/p>\n<p>&#8211; Die Betr\u00fcger suchen in Telefonverzeichnissen vor allem nach Vornamen, die auf \u00e4ltere Personen hindeuten. Wer sein Risiko solcher Anrufe verringern will, der sollte sich aus den \u00f6ffentlichen Verzeichnissen streichen lassen oder veranlassen, dass der Vorname nur abgek\u00fcrzt genannt wird.<\/p>\n<p>&#8211; Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie vertrauen. &#8211; \u00dcbergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenst\u00e4nde an Unbekannte.<\/p>\n<p>&#8211; Geben Sie bitte diese Tipps in Ihrem Familien- und Freundeskreis weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Ablauf: Gegen 10.30 Uhr klingelte am Dienstag das Telefon einer Frau aus dem Kreis Biberach. Mit weinerlicher Stimme t\u00e4uschte eine Betr\u00fcgerin vor, die Tochter zu sein. Sie habe einen Unfall verursacht bei dem eine Frau gestorben sei. Anschlie\u00dfend gab sich ein weiterer Betr\u00fcger als Polizist aus. Um die angeblich in Haft sitzende Tochter nun gegen Kaution freizukaufen, forderte er Geld. Die 60-J\u00e4hrige hob daraufhin ihre gesamten Ersparnisse bei einer Bank ab. Der angebliche Polizist vereinbarte eine \u00dcbergabe des Geldes in Biberach am Holzmarkt. Gegen 12.30 Uhr wartete die Frau dort. 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