{"id":16064,"date":"2025-06-05T14:41:30","date_gmt":"2025-06-05T12:41:30","guid":{"rendered":"https:\/\/weberberg.de\/?p=16064"},"modified":"2025-06-06T10:47:29","modified_gmt":"2025-06-06T08:47:29","slug":"carolin-bock-neue-vorsitzende-des-filmfestvereins","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weberberg.de\/index.php\/2025\/06\/05\/carolin-bock-neue-vorsitzende-des-filmfestvereins\/","title":{"rendered":"Carolin Bock neue Vorsitzende des Filmfestvereins"},"content":{"rendered":"\n<p>Da entfaltet sich wohl eine neue Zentralfigur im Kulturleben. Nebenbei ab 2027 noch in der Leitung des Sch\u00fctzentheaters, Schauspielausbildung in M\u00fcnchen (zus\u00e4tzlich), Mitglied im DRAM (Dramatischen Verein, auch als Schauspielerin) und hauptberuflich Steuerberaterin. Wir w\u00fcnschen Frau Bock alles Gute!<\/p>\n\n\n\n<p>Die gut vernetzte Frauengruppe im Vorstand der Filmfestspiele (Butz &#8211; Festivalleitung, Bock &#8211; Vorstand, F\u00f6hr &#8211; Presse, Weing  &#8211;  2. Vorstand und (neu) Robenek &#8211; Sekretariat und mehr) darf mit ihren zwei M\u00e4nnekens (Birkenmayer &#8211; Schriftf\u00fchrer und Weber (neu) &#8211; Kassier) erstmal auch die R\u00fccklagen reduzieren. Ein Muss. Das Wirtschaftsministerium (MFG &#8211; Medien und Filmgesellschaft BaW\u00fc) erlaubt nur bis etwa 30 000 Euro R\u00fccklagen des Filmfestvereins, sonst ist es mit der F\u00f6rderung vorbei. Gegenw\u00e4rtig hat man aber \u00fcber 90 000 Euro beim Filmfestverein auf der hohen Kante.  Deutlich zu viel. Bedeutet man will 60 000 Euro der R\u00fccklagen sozusagen beim Festival 2025 auf den Kopf hauen. Sonst gibt es in Zukunft keine Zusch\u00fcsse mehr. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Zustand ist \u00fcberraschenderweise nicht neu. Eine \u00e4hnliche Situation gabs bereits vor ein paar Jahren, und der Vorstand musste damals ebenfalls die R\u00fccklagen deutlich reduzieren. Allerdings gabs dann im Nachklapp Vorw\u00fcrfe der Vorstand h\u00e4tte damals praktisch unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig viel Geld ausgegeben. Nach den Gr\u00fcnden fragte offenbar niemand. Erinnern wir uns an das Filmfest 2023 &#8211; da wurde sogar kolportiert der Verein sei kurz vor der Pleite. Nachdem aber letztes Jahr &#8222;nur&#8220; 12 000 Euro \u00dcberschuss erwirtschaftet wurden (also 2024) k\u00f6nnen die Jahre vorher nicht sooo katastrophal gewesen sein, denn \u00fcber 75 000 Euro R\u00fccklagen gegen\u00fcber &#8222;Pleite&#8220; &#8211; irgendwie geht das nicht so richtig auf. \u00dcberhaupt kann man nur w\u00fcnschen, dass die Fahrwasser des Vereins sich beruhigen und best\u00e4ndiger werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Was sich \u00e4ndern wird: Eine zus\u00e4tzliche Werbeagentur wird beauftragt im Profisegment die Biberacher Filmfestspiele bekannter zu machen.- Wobei sie bekannt sind, ggf. geht es um &#8222;attraktiver&#8220; zu machen. Angesichts einer Auslastung der vergangenen beiden Jahre irgendwo zwischen 8 000 und 10 000 Kartenverk\u00e4ufen (nah an der Auslastungsgrenze) ist die Frage ob das wirklich Zusatznutzen bringt. Seit etwa dem Jahr 2000 ist das Festival zunehmend ein reines Publikumsfestival und nicht mehr ein Familienfestival der Filmemacher. <\/p>\n\n\n\n<p>Wo ist der Unterschied? Urspr\u00fcnglich war Biberach bis in die Mitte der 90er Jahre auch ein Erprobungs- und Pr\u00e4sentationsfeld f\u00fcr noch junge unbekannte Filmemacher die noch keinen Verleih hatten. Verleiher kamen um zu sehen was da vielleicht unter Vertrag genommen werden, was sich lohnen k\u00f6nnte. Ein Festival (nicht nur in Biberach) hatte auch einen Marktwert, war Handelsplatz in Ermangelung anderer M\u00f6glichkeiten. Mit Beginn der digitalen Filmaufzeichnung und dem digitalen Austausch ab etwa 1996 verlor dieser Aspekt immer mehr an Bedeutung. Was als Familienfest von Adrian Kutter eingef\u00fchrt und etabliert worden war verlor zwar lange unter seiner Intendanz trotzdem nicht an Charme, war aber im Sinne eines notwendigen Marktplatzes zunehmend nicht mehr so wichtig. Sp\u00e4testens ab Anfang der 2000er Jahre wurde aus dem Familienfest ein Publikumsfest. Der Anteil von reinen Konsumenten und Besuchern von &#8222;sehen und gesehen werden&#8220;  nahm deutlich zu. Philipp K\u00e4\u00dfbohrer (BTF) betrachtet die Entwicklung der Filmfestspiele \u00e4hnlich. Im Gespr\u00e4ch mit Gaspard ging es um die Einf\u00fchrung von Panels und Workshops oder speziellen Serien bei den Biberacher Filmfestspielen &#8211; auch um ein j\u00fcngeres Publikum zu erreichen.  <\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausgaben f\u00fcr die Intendanz f\u00fcr 2024 lagen bei rund 45 000 Euro und wachsen auf rund 56 000, gro\u00dfe Anteile haben die Werbekosten f\u00fcrs Festival und Reise- bzw. \u00dcbernachtungskosten f\u00fcr die Filmemacher. Das Gesamtbudget der Filmfestspiele liegt bei rund 300 000 Euro. <\/p>\n\n\n\n<p>  (Eine urspr\u00fcngliche Version des Artikels wurde in Folge einer technischen Panne gel\u00f6scht)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da entfaltet sich wohl eine neue Zentralfigur im Kulturleben. Nebenbei ab 2027 noch in der Leitung des Sch\u00fctzentheaters, Schauspielausbildung in M\u00fcnchen (zus\u00e4tzlich), Mitglied im DRAM (Dramatischen Verein, auch als Schauspielerin) und hauptberuflich Steuerberaterin. Wir w\u00fcnschen Frau Bock alles Gute! Die gut vernetzte Frauengruppe im Vorstand der Filmfestspiele (Butz &#8211; Festivalleitung, Bock &#8211; Vorstand, F\u00f6hr &#8211; Presse, Weing &#8211; 2. Vorstand und (neu) Robenek &#8211; Sekretariat und mehr) darf mit ihren zwei M\u00e4nnekens (Birkenmayer &#8211; Schriftf\u00fchrer und Weber (neu) &#8211; Kassier) erstmal auch die R\u00fccklagen reduzieren. Ein Muss. Das Wirtschaftsministerium (MFG &#8211; Medien und Filmgesellschaft BaW\u00fc) erlaubt nur bis etwa 30<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":16063,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[35],"tags":[],"class_list":["post-16064","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-stadtkultur"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/weberberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16064","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/weberberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/weberberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/weberberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/weberberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16064"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/weberberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16064\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16076,"href":"https:\/\/weberberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16064\/revisions\/16076"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/weberberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16063"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/weberberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16064"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/weberberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16064"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/weberberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16064"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}