{"id":14972,"date":"2025-03-24T12:52:54","date_gmt":"2025-03-24T11:52:54","guid":{"rendered":"https:\/\/portal.weberberg.de\/?p=14972"},"modified":"2025-03-24T12:52:54","modified_gmt":"2025-03-24T11:52:54","slug":"the-cage-der-kaefig-1984-in-gedenken-an-axel-nestle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weberberg.de\/index.php\/2025\/03\/24\/the-cage-der-kaefig-1984-in-gedenken-an-axel-nestle\/","title":{"rendered":"The Cage &#8211; der K\u00e4fig 1984 \/ in Gedenken an Axel Nestle"},"content":{"rendered":"\n<p>Zwischen 1983 und 1984 drehten vor allem auch auf Initiative von Axel Nestle, Axel, Markus Steffl und Uli St\u00f6ckle  einen ersten l\u00e4ngeren Film. Das v\u00f6llig unkommerzielle und experimentelle Projekt begann in der Kreisbildstelle Biberach mit dem Ausleihen einer VHS Videokamera und eines Statives. Ein Drehbuch gab es nicht, lediglich eine vage Idee von Axel. Axel Nestle ist leider schon l\u00e4nger verstorben und der Film schien verschollen. Es gab nur eine einzige Kopie und nach seiner Premiere 1984 im Sternchen Kino unter der Begleitung und dem wohlwollenden Adrian Kutter war der Film in den Abgr\u00fcnden eines Archives verschwunden. Tats\u00e4chlich war es Ingo Elger der j\u00fcngst nachfragte, ob es den Film noch geben k\u00f6nnte und tats\u00e4chlich tauchte eine digitale Kopie auf. <\/p>\n\n\n\n<p>Soweit die Erinnerung tr\u00e4gt: Gedreht wurde am St\u00fcck und direkt in die Kamera geschnitten, da gab es keinen weiteren Schnitt oder eine Bildkorrektur.  Der Film wurde komplett nachvertont, weil sowohl die Original Tonqualit\u00e4t zu schlecht war und &#8211; ehrlicherweise v\u00f6llig unklar war, was da eigentlich geredet wurde. Sprich es gab weder Dramaturgie noch wirklich Inhalt. Klar war nur, dass da ein Detektiv in eine Kleinstadt kommt und eine Person sucht. Die Stadt entpuppt sich als Verschw\u00f6rungsort der sich gegen den Detektiv wehrt und ihn letztlich umbringt. Das war alles.  Mitspieler und Darsteller wurden teilweise &#8222;on the fly&#8220; aquiriert &#8211; sprich wer dem Team \u00fcber den Weg lief, durfte &#8222;mitspielen&#8220;. Gedreht wurde damals unter anderem im Ummendorfer Ried, am Niklassee im Tweety, im &#8222;geilen Turm&#8220; &#8211; also am Krankenhaus Biberach, im Casa Nuova in der Rissegger Kiesgrube und im ehemaligen B\u00fcrgerheim, damals als Meldeamt genutzt. Im Film tauchen einige Nebendarsteller aus wie ein WG Lehrer, Rainer Miller und viele andere. In der Nachsynchronisation wurden manche Stimmen ersetzt, weil die entsprechenden Personen nicht mehr verf\u00fcgbar waren. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Bild- und Tonqualit\u00e4t lassen teils deutlich zu w\u00fcnschen \u00fcbrig, sowohl Maschinerie als auch Bandmaterial waren damals allenfalls Semiprofessionell und &#8211; nat\u00fcrlich &#8211; analog. Genutzt wurde zur Aufnahme eine Bosch\/Blaupunkt Ein-R\u00f6hrenkamera (Baugleich Panasonic) mit separatem VHS Rekorder. Eine AKAI Viertelspur Bandmaschine diente als Zuspielmaschine bei der Nachsynchronisation. Das Tonstudio befand sich im Fernsehzimmer der Familie Nestle unter dem Dach. Verf\u00fcgbar war ein kleines Mischpult, ein Mikrofon und das wars letztlich. Format: 4:3 Aufl\u00f6sung 240 Zeilen, so wie das damals eben war. <\/p>\n\n\n\n<p>Laufzeit rund 77 Minuten&#8230;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-video\"><video height=\"576\" style=\"aspect-ratio: 720 \/ 576;\" width=\"720\" controls src=\"https:\/\/portal.weberberg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/The_Cage.mp4\"><\/video><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwischen 1983 und 1984 drehten vor allem auch auf Initiative von Axel Nestle, Axel, Markus Steffl und Uli St\u00f6ckle einen ersten l\u00e4ngeren Film. Das v\u00f6llig unkommerzielle und experimentelle Projekt begann in der Kreisbildstelle Biberach mit dem Ausleihen einer VHS Videokamera und eines Statives. 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