{"id":13809,"date":"2025-01-02T10:42:31","date_gmt":"2025-01-02T08:42:31","guid":{"rendered":"https:\/\/portal.weberberg.de\/?p=13809"},"modified":"2025-01-05T12:11:54","modified_gmt":"2025-01-05T10:11:54","slug":"buntes-partyvolk-geht-jetzt-die-party-richtig-los","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weberberg.de\/index.php\/2025\/01\/02\/buntes-partyvolk-geht-jetzt-die-party-richtig-los\/","title":{"rendered":"Buntes Partyvolk, geht heute die Party richtig los? &#8211; update"},"content":{"rendered":"\n<p>Holla der Partyzug f\u00fcr heute Abend, Sonntag scheint auf Kurs, n\u00e4chster Halt: Endstation. Wenn da mal nicht doch rechtzeitig weitere Freunde und Helfer gefragt sind: Werden im Erlenweg bereits H\u00fctchen und Luftpapierspiralen oder besser Schlangen vorbereitet? Weberberg wei\u00df es nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Zumindest auf facebook hat das Ganze bereits eine neue Wendung erfahren, aus der Volksparty ist offenbar eine Party von Partyvolk geworden, oder besser, sie scheint es zu werden&#8230; Siehe oben.<\/p>\n\n\n\n<p>Endstation Besitzer Andreas Kopf hat mittlerweile sowohl Webeberg.de als auch Made H\u00f6ld sehr freundlich Gespr\u00e4che angeboten und empfindet die Weberberg Berichterstattung etwas einseitig, bedankt sich aber f\u00fcr das Marketing. F\u00fcr ihn scheint es ganz offenbar unverst\u00e4ndlich warum der Event kritisch von Weberberg betrachtet wird. Deshalb mal in eigener Sache der Redaktions &#8211; Standpunkt in ausf\u00fchrlich: &#8211; Und noch der Hinweis, dass Made H\u00f6ld NICHT zur Weberberg Redaktion geh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr geehrter Herr Kopf,<\/p>\n\n\n\n<p>zur Motivation: Weberberg war als Beobachter bei allen bisher durchgef\u00fchrten Verhandlungen am Amtsgericht Biberach zu den Vorg\u00e4ngen am politischen Aschermittwoch und auch am 14. Februar vor Ort an der Stadthalle. Dazu folgendes:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Tats\u00e4chlich war der Protest im Verh\u00e4ltnis gegen\u00fcber \u00e4hnlicher Demonstrationen wie in Frankreich relativ \u201eharmlos\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Nichtdestotrotz war weder die Blockade der Innenstadt noch die Demonstration an der Stadthalle angemeldet.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Es spricht F\u00dcR die Polizei und auch die Staatsgewalt dass das sehr wohl toleriert wurde, obwohl teils wirklich beleidigende und pers\u00f6nlichkeitsverunglimpfende \u00c4u\u00dferungen, Rufe und Plakate get\u00e4tigt und oder gezeigt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Auch das Abfackeln der Strohballen an der Stadthalle, wie auch der abgeladene (Silage- bzw.) Misthaufen waren NICHT Gegenstand der bisher verhandelten Strafbefehle am Amtsgericht<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; S\u00e4mtliche Beteiligte, die wegen des Einspruchs zu ihrem Strafbefehl vor Gericht erschienen vermittelten entweder den Eindruck man sei \u201ezuf\u00e4llig\u201c an den Hintereingang der Stadthalle \u201egeraten\u201c und mehr oder minder \u201eunbeteiligt und unbescholten\u201c &nbsp;in ein Handgemenge hineingezogen worden und man habe nur zur Verteidigung seiner selbst gegen die Polizei (die zum Schutz der Politikerw\u00e4gen dort waren) gedr\u00fcckt und agiert. Oder aber es sei das gute Recht sich polizeilicher Anordnungen zu widersetzen. Die entsprechenden Strafbefehle waren in der Regel zwischen 2000 und 4000 Euro Gesamtsumme. Durch den Einspruch, den die Betroffenen eingelegt haben entstehen \u2013 bei Verurteilung \u2013 weitere Kosten: Gerichtskosten und Anwaltskosten, bzw. Verfahrenskosten.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Alle Verhandlungen wurden mit Videoaufnahmen und Zeugenaussagen belegt.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Tats\u00e4chlich gibt es und gab es dabei Videoszenen die deutlich \u00fcber das \u201enormale\u201c Verhalten w\u00e4hrend eines Protestes hinausgehen und auch verbale \u00c4u\u00dferungen finden da statt. die alles andere als \u201eharmlos\u201c sind.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Es wurde kein einziger vor Gericht verurteilt im Rahmen dieser Prozesse der \u201enur dabeistand\u201c oder \u201ehineingeraten\u201c ist. Alle wurden wegen tats\u00e4chlicher Handlungen entweder wegen Landfriedensbruch oder Widerstand gegen polizeiliche Anordnungen (Dr\u00e4ngeln, Schubsen, trotz Aufforderung nicht durchlassen etc.) verurteilt.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit zu meiner Einstellung: Vor Gericht stellen sich die Beteiligten als Opfer dar. Entweder als Opfer der Umst\u00e4nde (zuf\u00e4llig reingeraten) oder Opfer der Staatsgewalt (Widerstand ist mein gutes Recht!). Im Ank\u00fcndigungstext der Veranstaltung ist die Geisteshaltung der Betroffenen sp\u00fcrbar: Sinngem\u00e4\u00df: man habe ja bereits prominent beim politischen Aschermittwoch agiert. Was jetzt? Opfer oder T\u00e4ter? W\u00f6lfe \u00a0in Schafspelzen offenbar. Auch wenn es nicht ausdr\u00fccklich formuliert wird; Jegliche Unterst\u00fctzung tats\u00e4chlich verurteilter Straft\u00e4ter empfinde ich auch angesichts der durchaus nachvollziehbaren Verhandlungen am Amtsgericht und der Urteile als absolut unangemessen. Dass man Einspruch gegen einen Strafbefehl einreicht: Selbstverst\u00e4ndlich \u2013 kein Thema. Dass man dabei das Risiko eingeht, dass das teurer werden kann sollte einem bewusst sein, ein Einspruch angesichts tats\u00e4chlicher Rangeleien (Video von 5 Uhr morgens auf dem Holzmarkt) hat wenig Hoffnung auf Erfolg \u2013 auch das sollte einem klar sein. Um das auf den Punkt zu bringen: Einem potentiellen Schl\u00e4ger, der verurteilt wurde, Schmerzensgeld zu zahlen eine Benefizveranstaltung zu widmen \u2013 wohin f\u00fchrt das?<\/p>\n\n\n\n<p>Ob das Strafma\u00df insgesamt als \u00fcberzogen zu beurteilen ist, sei dahingestellt. Ich sehe das nicht so. Keiner der Verurteilten machte (aus gutem Grund!) konkrete Angaben \u00fcber sein Einkommen. Nehmen wir Martin G. (erstes Verfahren): Herr G. ist Lehrer und beamtet, au\u00dferdem Nebenerwerbslandwirt. Er hatte urspr\u00fcnglich einen Strafbefehl \u00fcber 2000 Euro, nach der Gerichtsverhandlung liegt die Strafe nun bei 2400 Euro, zuz\u00fcglich Anwalts- und Verfahrenskosten. Nach der Verhandlung lie\u00df er verlauten, dass er vermutlich in Revision gehen wolle (Landgericht Ravensburg \u2013 das wird nochmal teurer). Sowohl in der Art seines Auftretens als auch seinen \u00c4u\u00dferungen machte er NACH der Verhandlung nicht den Eindruck besonders am Hungertuch nagen zu m\u00fcssen. Nur mal als Gedankenansto\u00df: Wenn Klimakleber ins Gef\u00e4ngnis geschickt werden und da Strafen aufgerufen werden von f\u00fcnfstelligen Eurobetr\u00e4gen und sich (auch Traktorfahrer) Autofahrer zu Handgreiflichkeiten hinrei\u00dfen lassen ist das scheinbar gesellschaftlich tolerierbar und normal, kommt ein Nebenerwerbslandwirt vor Gericht soll das pl\u00f6tzlich Beh\u00f6rdenwillk\u00fcr und Missbrauch von Staatsgewalt sein? Und hochdramatisch? F\u00fcr mich nicht nachvollziehbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Gaspard<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Holla der Partyzug f\u00fcr heute Abend, Sonntag scheint auf Kurs, n\u00e4chster Halt: Endstation. Wenn da mal nicht doch rechtzeitig weitere Freunde und Helfer gefragt sind: Werden im Erlenweg bereits H\u00fctchen und Luftpapierspiralen oder besser Schlangen vorbereitet? Weberberg wei\u00df es nicht. 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