{"id":12493,"date":"2024-08-03T09:01:54","date_gmt":"2024-08-03T07:01:54","guid":{"rendered":"https:\/\/portal.weberberg.de\/?p=12493"},"modified":"2024-08-03T09:01:54","modified_gmt":"2024-08-03T07:01:54","slug":"es-ist-nicht-so-schlecht-oder-gefaehrlich-wie-man-so-oft-denkt-zuvorkommende-fremde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weberberg.de\/index.php\/2024\/08\/03\/es-ist-nicht-so-schlecht-oder-gefaehrlich-wie-man-so-oft-denkt-zuvorkommende-fremde\/","title":{"rendered":"Es ist nicht so schlecht oder gef\u00e4hrlich wie man so oft denkt: Zuvorkommende Fremde."},"content":{"rendered":"\n<p>Heute hat uns ein bewegender Leserbrief erreicht, den wir hier ungek\u00fcrzt wiedergeben:<\/p>\n\n\n\n<p>Hallo liebes Weberberg Team,<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte zuerst einmal fr\u00f6hlich anmerken, dass ich ich es sehr sch\u00f6n finde, dass es seit langer Zeit, endlich wieder den gewohnten Biberacher Journalismus zu lesen gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Danke daf\u00fcr!<\/p>\n\n\n\n<p>Nun aber zu meinem gestrigen Erlebnis, vom dem ich glaube, das es erw\u00e4hnenswert ist. Warum? Weil es einfach so zwischenmenschlich sch\u00f6n und doch genauso allt\u00e4glich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausgangslage: Es ist Freitag, gegen 22 Uhr und nachdem bei Frau Bine (Bleicherstra\u00dfe 53) Feierabend ist, bin ich mit meiner Frau auf dem Heimweg, Richtung Innenstadt, also laufen wir am \u201eAsylantenheim\u201c vorbei. Auf H\u00f6he des Parkplatzes der Feuerwehr, stehen auf dem Gehweg 4 M\u00e4nner (allesamt wahrscheinlich Fl\u00fcchtlinge, aus \u201eZentralafrika\u201c -sorry f\u00fcr den landl\u00e4ufigen Ausdruck- mit ausgepr\u00e4gtem K\u00f6rperbau.) Sie unterhalten sich lebhaft und meine Frau sagt, sie m\u00f6chte doch gerne die Stra\u00dfenseite wechseln, weil sie sich nicht ganz wohl f\u00fchlen w\u00fcrde, angesichts der Situation. Ich sage ihr, dass ich das verstehe und das auch verstehe und wir das einfach so machen. Bevor wir die Stra\u00dfenseite wechseln m\u00f6chten, bemerken uns die M\u00e4nner. Sie sind mit quasi sofort still und treten beiseite (wohlgemerkt in das nasse Gras und den Matsch). Wir sagen beide recht betreten und etwas \u00fcberrascht von der Situation \u201emerci\u201c und \u201ethank you\u201c w\u00e4hrend die M\u00e4nner sich wieder ihrem Gespr\u00e4ch widmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Frau sagt im weiteren Verlauf des Heimweges nur noch kurz: Man glaubt es kaum, aber\u2026 ABER\u2026 eine kleine Geste, so wie diese gerade\u2026 l\u00e4sst mich einfach sehr gut und heimisch f\u00fchlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Anmerkung von mir: Typisch Biberach. Schade das man es extra erw\u00e4hnen muss\u2026 in der Schw\u00e4z wird so etwas eh nicht abgedruckt. Aber bei Weberberg hoffentlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Anmerk. von Gaspard: Aber gerne!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute hat uns ein bewegender Leserbrief erreicht, den wir hier ungek\u00fcrzt wiedergeben: Hallo liebes Weberberg Team, Ich m\u00f6chte zuerst einmal fr\u00f6hlich anmerken, dass ich ich es sehr sch\u00f6n finde, dass es seit langer Zeit, endlich wieder den gewohnten Biberacher Journalismus zu lesen gibt. Danke daf\u00fcr! Nun aber zu meinem gestrigen Erlebnis, vom dem ich glaube, das es erw\u00e4hnenswert ist. Warum? Weil es einfach so zwischenmenschlich sch\u00f6n und doch genauso allt\u00e4glich ist. 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