Weberberg Leser H.W. ärgert sich. Anlass ist ein Biko Artikel über die Entscheidung des Gemeinderates die Stellplatzsatzung für Biberach zu überarbeiten. Dabei geht es nicht um den Artikel sondern um die Entscheidung an sich. Stein des Anstoßes - Ärgernis der Woche:

Dazu schreibt uns Leser H.W.:

Anzahl und Detail der nötigen amtlichen Prüfungen jeder Bauanfrage werden überall beklagt. Wer als politisch Verantwortlicher solchen Verordnungen zustimmt, sorgt für Personalnot, Aufblähung der Verwaltung und monatelange Bearbeitung, Frust und Unlust am Bauen. Der politische Wille sollte aber doch Bürokratieabbau und Beschleunigung sein. Die Verwaltung muss dann nur noch sachlich umsetzen.

Fazit: Biberach braucht keine solche Verordnung! Schafft solche Monster endlich ab und es sage niemand „Das geht nicht.“

Zwei Gemeinderäte sind, ihren Aussagen folgend einfach zu überzeugen: „Wer mehr Stellplätze bauen wolle, könne dies ja tun.“ Rudolf Brüggemann (Die Grünen) und „Weniger Stellplätze führten zu geringeren Mieten.“ sagte Flavia Gutermann (Freie Wähler) Recht hat sie! Bauherren die Rendite möchten, werden natürlich Stellplätze bauen.

Jetzt braucht es nur noch einer sinn- und kulturstiftenden Mehrheit im Gemeinderat. Einen Versuch ist es allemal wert.