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| Richtig
präsentieren im Klassenzimmer - Tipps & Tricks |
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Fast perfekt:
Den Zuhörern
zugewandt, frei und lebendig sprechend.
Das einzige
Problem könnte sein, dass manche ZuhörerInnen von der Seite
die Folie nicht vollständig sehen können.
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Kleinere
Mängel:
Den ZuhörerInnen
zugewandt, aber in der Haltung weniger locker. Und: Was soll hier projiziert
werden?
Wenn sich
zwei Bilder auf einer Folie befinden, ist es besser, das gerade nicht
verwendete Bild abzudecken oder die Folie vorher mit der Schere zu teilen.
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Ganz schlecht:
a) Der
Referent kann seine eigenen Aufschriebe nicht lesen und liest vermutlich
ohnehin alles ab. Dadurch verliert er jeglichen Augenkontakt mit dem
Publikum und erfährt nichts über dessen Reaktionen. Außerdem
wirkt so ein Vortrag langweilig.
b) Der
Projektor hat nichts zu projizieren. Er sollte dann ausgeschaltet werden,
da das Leerbild ablenkt und der Projektor Geräusche macht, die
die Zuhörer stören.
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Häufiger
Fehler:
Ein
kurzer prüfender Blick auf die Projektion kann nicht schaden, aber
dann sollte man sich wieder der Klasse zuwenden. Auch hier fehlt sonst
der Augenkontakt und dieser Redner wendet auf Dauer einem Drittel der
Klasse den Rücken zu.
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Nicht
schlecht, aber:
Ein
Problem könnte bestehen: Kann man das Bild von der letzten Zuhörerreihe
auch gut erkennen? Das sollte man vorher testen und im Notfall das Bild
vor dem Vortrag vergrößern. Kluger Tipp: Bei der Erweitzerten
Bildersuche von Google kann man auch nach Großbildern suchen lassen.
Hier die Ergebnisse für "Trafalgar
Square", für "Empire
State Building" und "Aborigine".
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Wenn
während des gesamten Vortrages die Referentin so dasteht, wirkt
das komisch und es nervt auf Dauer.
Wenn
jemand den ganzen Vortrag auswendig lernt und dann "frei"
vorträgt, wandern die Augen beim Erinnern des Textes oft starr
schräg auf den Fußboden oder an die Zimmerdecke. Das sieht
dann ungefähr so aus wie hier. Nicht gut. Und einen ganzen Vortrag
lang wirkt das ziemlich albern.
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Vorbildlich:
Die
wichtigsten Stichworte und Fakten sind in Kurzform auf Karteikarten
zusammengefasst. Der Redner hat etwas, an dem er sich festhalten kann,
spricht aber dennoch frei und hat sein Publikum im Auge. Der Vortrag
wirkt lebendig.
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Gut,
aber:
Bei
diesem englischen Vortrag sind einige wichtige Begriffe an die Tafel
geschrieben und vor dem Vortrag (auf Englisch) erklärt worden.
Aber
mit der Projektion hapert es. Das Bild ist teils auf der Projektionswand
und teils auf der Tafel. Das sieht nicht nur schlecht aus, sondern ist
auch schlecht lesbar. Einfache Lösung: Höher projizieren oder
Tafel herunter ziehen.
Wie
man für Präsentationen im Internet recherchiert, steht - zusammen
mit weiteren Tipps - hier.
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OK,
der Mann scheint gut drauf zu sein, aber was soll der Tafelanschrieb von
der letzten Stunde bei der Präsentation. So etwas lenkt nur ab. Wisch
& weg! |
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Also,
erstens ist hier die Folie schief aufgelegt. Das kommt nicht unbedingt
gut. Und zweitens hält man Präsentationen besser im Stehen,
damit man als Redner gesehen wird. |
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Es
mag ja bequem sein, die Hände in die Jeans zu stecken und hilft vielleicht
auch bei Unsicherheit. Aber man schränkt dabei seine Gestik völlig
ein. Die Präsentation kann dadurch kaum lebendig wirken. Diese Defensivhaltung
überzeugt wohl kaum. |
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Natürlich
kommt das manchmal recht lässig, wenn man so auf dem Tisch sitzt.
Aber das gilt nicht für jedes Land. In arabischen Ländern
etwa demonstriert die den Zuschauern zugekehrte Schuhsole eindeutig:
"Ihr seid weniger wert als der Dreck unter rmeinen Schuhen."
Vorsicht!
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Alle Bilder sind gestellt. Ich danke den Schülern, die sich für
sie zur Verfügung gestellt haben.
Von oben: Fabian, Max, Joshua, Dino, Özcan, Anna, Christian, Jürgen,
Fabian, Andreas, Mandy und Christian.
© Dierk
Andresen 2003 |
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