Lafayette Lounge  


Diese Informationen beziehen sich auf die Lafayette Lounge bis einschl. Sommer 2004.
Die Lounge hat mittlerweile - zusammen mit dem nun eröffneten Wurzelmax - einen neuen Betreiber.

Gut Ding will Weile haben. Das ist eine Erfahrung, die die Lafayette Lounge, die am 25. Oktober 2003 in Warthausen eröffnete, auch noch machen könnte. Der einstigen Kultdisco am gleichen Ort, dem "Wurzelmax", ging es jedenfalls so. Es dauerte einst mehrere Monate, bis sich herumgesprochen hatte, dass das Wurzelmax etwas ganz Besonderes war. Aber dann war der Laden immer rappelvoll und die Menschen kamn von weit, weit her an die Riß. Das lässt für das nächste Jahr hoffen, dann nämlich soll das Wurzelmax - total redesignt aber im selben Geist - wieder eröffnen.

Die Lafayette Lounge hat gegenüber dem einstigen Wurzelmax einen entscheidenden Vorteil: Es gibt mittlerweile das World Wide Web, und so kann der Laden die Möglichkeiten des Netzes nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen. Und das geschieht auch. Die Lafayatte Lounge hat die mit Abstand ansprechendste Website unter den Biberacher Bars (sofern die denn überhaupt eine haben.): Eine Website mit einem recht lebhaften Guestbook und einer Message, aber lesen Sie selbst.

Der Eröffnung ging zudem eine Online-Kampagne voraus, die teils auf Weberberg.de, teils im BC-Portal lief. Tenor rundum: Auf so etwas haben wir in Biberach gewartet. Das hört man auch von den Gästen, die allerdings noch nicht in dem Maße strömen, wie man sich das wohl erhofft hatte. Zu Anfang machten auch Gerüchte die Runde, die Lafayette Lounge sei ein Techno Schuppen. Das stimmt nicht, die Playlist ist überaus vielseitig, wie man rechts oben sehen kann.

Im Gegensatz zum Woody, zum S-Cada oder zum Sun Flower Club, ist hier die Zielgruppe etwas älter: über 18 auf jeden Fall, aber es mischt sich auch hier recht gut, wie man auf den Fotos unten sieht. Die beiden Betreiber, Marc Schäfer und Martin Ostermann haben nicht nur die Begeisterung gemeinsam, sondern auch Lebenserfahrung aus Houston, Texas, wo Marc einst gearbeitet hat und Martin noch lebt. Es kommt also internationales Flair an die Riß.

Und das ist gut so. Allerdings muss man schauen, wie sich Anlieger und Ordnungshüter verhalten. Beschwerden wegen Lärm gab es in den ersten Wochen nicht. Nur strenge (manchmal überzogene) Sperrzeitkontrollen. Man darf hoffen, dass sich das lockert, denn ein Grund dafür, dass Biberachs Szene immer wieder in die näheren oder ferneren Großstädte abhaut, ist der, dass dort bis morgens um 5 Uhr Party problemlos gemacht werden darf.

Geöffnet sind die Eingangstüren des Ladens von Donnerstags bis Samstags jeweils von 21 bis 03 Uhr. Donnerstags gibt es open artist platform und lounge music. Samstags legt der Haus DJ auf. Mit Gastspielen von bekannten Größen kann hier gerechnet werden. Vor 23 Uhr ist der Eintritt - erfreulich! - frei. Praktisch: Quasi direkt vor der Haustür liegt der Bahnhof von Warthausen. Jetzt bräuchte man nur noch einen Nachtshuttle zurück nach BC und die Sache wäre perfekt.

 

 

Hier Gäste der ersten Wochen
Nico (links)
Daniel und Jenny
Sarah (rechts)
Stephan
Babs
Marc Schaefer (rechts)
Paolo (links)
Claudi (rechts)
Denise (rechts)
Maurice
Benny (links)
Flo (rechts)
Philipp Loth und Martin Ostermann
Nico und Martin
Nino
Christian

13. Dezember 2003

ABC-Home