Mehr Meinung – dank Weberberg.de. Am Beispiel Peter Rieger


Den folgenden Leserbref hat Peter Rieger an die SchwäZ geschickt. Er wurde dort bisher nicht veröffentlicht. Wir haben ihn jedenfalls schon.

„Das Biberacher Geheim-Amt für permanente Stadtverschandelung hat wieder zugeschlagen. Das Amt ist so geheim, dass es nie offen mit Verantwortlichen operiert („…es war nie jemand wirklich, der so einen Sch…verbockt…“). Vor einigen Tagen wurde ich von Passanten darauf aufmerksam gemacht, dass
Biberach nun das fortschrittlichste Hundeklo der Welt hat. Die Anlage sei mit einer Tränkeeinrichtung und einer Wassernebel-Intimdusche für Hunde jeglichen Stockmasses ausgestattet. Auf dem angrenzenden Schadenhofplatz wurde ja bereits letztes Jahr ein Hindernisparcour nach Massgabe von Hundetrainern eingerichtet, weshalb diese Befreiungseinrichtung für unsere vierbeinigen Freunde logische Folge sein muß. Nun brauchen die Bewohner der Innenstadt ihre Tretminenverteiler nicht mehr per SUV ins Wolfental zu expedieren; diese Lücke in der „Nahversorgung“ wurde nun auch geschlossen. Als ich am „Brunnen“ war, wurde er bereits gut angenommen. Der Hund, der darin badete und sein Bein hob, konnte offenbar lesen, weil er gleich mit seiner Zunge über die mit dem Schriftzug „Trinkwasser“ beschriftete Düse fuhr…..
Spaß beiseite – für mich hat er hier endgültig ein Loch, so, wie diese „Brunnensäule“, die aussieht wie ein von einem Lkw angefahrener Mülleimer! Kunst soll zwar schon provozieren – aber nicht eine Stadt so langsam lächerlich machen (Spitalbrunnen, Esel, Fledermausbrücken…..). Wer diese Dinge toll findet, hat die richtige Bürgervertretung – die anderen sollten sich bei der nächsten Wahl einmal ernsthaft Gedanken machen…..
Wir haben zwar schon ein öffentliches WC, welches sich preislich in den für die in Emiraten gebauten „Befreiungshallen“ bewegt – aber das ist für Menschen….und für die sollte man eher noch eine zweite öffentliche Möglichkeit irgendwo in der Innenstadt vorsehen. Resümierend muß man wohl anmerken, dass dieser Stadt das viele Geld nicht guttut – oder die falschen Leute darüber befinden!“

22 Gedanken zu „Mehr Meinung – dank Weberberg.de. Am Beispiel Peter Rieger“

  1. Ich komme gerade aus Reine (Champagne) zurück. Dort wurde die Innenstadt toll saniert. Ein historischer Brunnen REKONSTRUIERT ! Und viele kleine Springbrunnen geschaffen. Mit echten Wasserfontänen. Ich kann nicht verstehen, wie nach der nun wirklich unmissverständlich geäußerten Kritik durch die Bürger von Biberach, die sogar der Baubürgermeister angeblich nachvollziehen konnte, sowie zahlreiche Artikel (auch in der SCHWÄZ), der neuerliche Brunnen wieder diese jämmerliche Gestalt bekommen konnte!? Man versteht nicht was da geschieht in dieser Stadt! Das Ding sieht ja aus wie die Armatur einer Autobahntoilette … unfassbar. Mein Gott warum nimmt man nicht mal einfach mehr Geld in die Hand, statt zu verschlimmbessern. Der Platz hätte was schöneres verdient. Z.B. eine Figur mit Wasserelementen. Lasst doch mal einen Künstler oder Bildhauer ran. Aber schön will Biberach ja nicht mehr sein, nur modernistisch.

    1. Ja wir lieben das Postfaktische Zeitalter des gendermainstreaming. Ein Mann ist kein Mann mehr und eine Frau hat auch keine Frau mehr zu sein. Und so sieht man das halt dann auch bei Brunnen. Ist jetzt der Brunnen, die Brunnen (singular) oder das Brunnen politisch korrekt?

    2. Tut uns weh, solche bescheuerten Kommentare hier zu veröffentlichen. Aber solche depperte Denke gibt es nun einmal im LK Biberach. Die Rechtschreibung spricht ja (auch leider) immer für sich.

    3. Das einzig depperte hier Andresen sind deine bescheuerten Beiträge. Rechtschreibung? Na halt da mal deine alte Fresse.

  2. Kann man das Ding so umbauen das es auch nach oben sprüht? Dann konnte man es nicht nur als Hundeklo verwenden sondern wäre auch als Unterbodenwäsche für meinen Geländewagen geeignet.

    Eindach nur zum ********** was die Gemeinderatten da wieder verbockt haben.

  3. Mehr Meinung dank Weberberg.de..was für ein Quatsch. Dieser selbsternannte „Chefredakteur“ braucht ja Tage bis man hier seine Meinung sagen kann.

    1. Das Ganze hast du falsch gelesen und lautet richtigerweise „Mehr Peinlichkeiten dank Weberberg-Chef“.

  4. Es wird immer schlimmer. Zitat Baubürgermeister aus der SCHWÄZ: „Das Ganze könnte man natürlich noch toller und aufwendiger machen. Das kostet dann aber auch mehr. Man habe damit keinen Designpreis gewinnen wollen. Es ging in erster Linie um die Funktion. Ihm gefalle die Anlage, so wie sie jetzt sei.“ Das ist arrogant, selbstgefällig und bürgerfern! Biberach hat doch Geld! Und wenn eine Stadt Geld hat, geht es natürlich darum, Dinge schön umzusetzen. Die Argumentation klingt eher danach, dass man seitens der Stadt den Platz eigentlich gar nicht hätte aufwerten wollen. Jetzt muss man halt „notgedrungen“ handeln, weil das Kind ja bereis in den Brunnen gefallen ist. BASTA-Politik vom Feinsten – widerlich.

  5. Diese Halbherzigkeit beim Umbau des Platzes vor dem Sport-Heinzel ist schon überdeutlich ! An anderen Stellen der Stadt wird deutlich mehr investiert. Stattdessen Fontänen und ein schöner Park am Alten Postplatz – wo keiner einkauft und nur Finanzbeamte aus dem Fenster schauen. –
    Ob das am Baderhaus liegt? Auch hier wieder Stillstand. Will man indirekt die Bürgerturmstrasse schädigen ? Irgendwie alles seltsam.

  6. Das gesicherte Fahrrad zeigt die sorgfältige Planung der vielen grundlegenden Details. Wie die Rabatten in fünf Jahren aussehen kann sich jeder selbst Vorstellen. Die Rabatteneinfriedung muss wohl jährlich nach dem Schützenfest erneuert werden.

  7. Über die Provinzposse um den „Schadenhof-Brunnen“ hat jetzt auch Radio Donau 3 berichtet. Demnach handle es sich laut Herrn Kuhlman gar nicht um einen Brunnen sondern um eine Spielstelle für Kinder ? . Wie bitte ? Kein Brunnen ? Was hat man den am Anfang den Bürgern eigentlich versprochen? Wasserspiele – Pardon sollte wohl damals Wasserspülung heißen. ?? – Wollte Herr Kuhlmann nicht stattdessen sagen „Spielstelle für Verwaltung und Politik?“ Sollen bald Bauklötzchen, Lego, oder Fischertechnik das Stadtbild prägen? Man fasst es nicht.

  8. Seid doch mal ehrlich. Der Brunnen wird dem Volk nur falsch verkauft. Mit wenig Aufwand lässt sich der Brunnen pimpen. Der Kreativität freien lauf spart viel Geld und ob es mit dem nächsten Brunnen besser wird. Einen großen Esel gibts hoch aufm Marktplatz. Mit einem Biberacher Wappentier thronend auf der Edelstahlsäule des Brunnens gefällt das Ding jedem. Ein Biberbrunnen ist dem Volk besser zu verkaufen. Alles nur eine Marketingfrage. Und zu jeder vollen Stunde wackelt der Biber mit dem Schwanz. Im Biber lässt sich eine Pumpe verstecken. Wird der Schwanz „Pumpenschwengel“ bewegt speien die Biberzähne Wasser.

    1. Die Idee mit einer passenden Biberfigur auf der Brunnensäule finde ich gut. Und dann vielleicht auch keine Vernebelungsanlage, deren Sprühwasser bei Wind die Schaufenster der Anlieger trifft. Und die Trinkwasserdüse nur für „menschliche Trinker“ erreichbar. Oder unten Trinkdüsen für Tiere und in sicherer Höhe für Menschen. Vieles wäre machbar – man sollte es denn tun!

    2. Hallo Herr Rieger – Zustimmung, nicht alles was auf Weberberg.de steht ist offenbar Satire. Zumindest hätte der Brunnen dann wenigstens einen künstlerischen Wert. Daneben gibt´s doch auch viele Kunstwerke von Bildhauern, die die Stadt irgendwo eingelagert hat. Die kosten nix (um mal unserem BB entgegen zu kommen). Obwohl ich es grundsätzlich schade finde, dass ausgerechnet an so zentraler Lage gespart werden soll. Der Platz sieht sowieso schon so hässlich aus wegen des grünen Hauses. Warum nicht ein Kunstwerk dort platzieren. Auch eine Wieland-Büste wäre denkbar. Aber die Stadt will hier nur billig und einfallslos. Oberschwäbisch – leider 🙁

  9. Euch passt doch gar nix. Wie kann man sich nur über einen Brunnen, nein eine Spielstelle für kleine Kinder,so aufregen. Lach..lach. am besten ihr wandert alle zusammen mit diesem Andresen in die Türkei aus. Oder noch besser, last euch gleich auf den Mond schießen. Da könnt ihr dann euer Wunschstädtchen in aller Ruhe aufbauen. Hauptsache wir sind euch los. Falls euch der Mond oder auch die Türkei zu weit ist, in Bad Schussenried sind noch Plätze frei. Aber nicht den Andresen vergessen. Hi..hi..

  10. Ich bin der Meinung, dass in der Aufwertung dieses Platzes versucht wird, dem Namen „SCHADENhof“ gerecht zu werden… Alles was hässlich ist und dem Auge, den Füßen… Schaden zufügt, wird hier geballt aufgestellt. Danke!

  11. Was ist aus Sicht der Stadtentwicklung/Stadtmarketing/stadtbaulich/erster Eindruck wertvoller altes Postgebäude oder roter Bau.

  12. Der dominierende ortstypische unkritische Jubeljournalismus wirkt sich indirekt gestalterisch aus. Weniger Auslandsaufenthalte für den Chefredakteur, mehr hochwertige Berichterstattung.

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