Gerüchte-Küche

Im fernen Sumatra erreichte uns die (Fake?)-Nachricht, dass vier oder mehr Schwarzafrikaner oder Menschen mit dunkler Hautfarbe, darunter Böhringer-Mitarbeiter, eines Speiselokals im traditionell weltoffenen Biberach verwiesen worden seien. Grund: unerwünscht. Das darf ja wohl nicht wahr sein. Weiß jemand mehr? Hoffen wir mal, dass die heimische Presse das umgehend recherchiert. Hilfreicher Text: „Gutachten im Auftrag des TBB zum Thema Gewerberecht.pdf“, s. Google. Auszug: “

Im Ergebnis ist schließlich festzustellen, dass unmittelbare und mittelbare Diskriminierungen von Kunden durch den Gewerbetreibenden aufgrund ihrer ethnischen Herkunft die Unzuverlässigkeit des Gewerbetreibenden begründen können. Dies setzt voraus, dass aufgrund der von der Behörde ermittelten Tatsachen auch in Zukunft mit einem entsprechenden Fehlverhalten zu rechnen ist. Eine Schließung des Gewerbebetriebes kommt jedoch auch dann nur in Betracht, wenn mildere Mittel sich als unzureichend erwiesen haben.“

12 Gedanken zu „Gerüchte-Küche“

  1. ja. Hab ich auch gehört. Und der Angestellte pöbelt auch Menschen an, die erkennbar nicht „deutsch“ sind, wenn sie da vorbeilaufen. (widerwärtigste Sprüche, Hasstiraden werden abfeuert)

    Wenn mir das einer vor ein paar Jahren gesagt hätte (das der Typ so ein erbärmliches Gedankengut in sich trägt), wäre mit einer Scheibenwischerbewegung bedacht worden. So kann man(n) sich irren. Oder aber der Mensch konnte sich gut verstellen. Muss er ja heute nicht mehr. Zeiten sind das. Rote Karte und einfach links liegen lassen. Und natürlich keinen Cent mehr in die Bude tragen. Möge er ernten was er da sät.

  2. What, es gibt eine Gerüchteküche? Super, da muss ich unbedingt mitmischen. Endlich andere in den Dreck ziehen, ohne die Hintergründe genau zu kennen, geil. Kommt ja nicht von ungefähr, dass wir Deutsche auch für Shitstorms jeglicher Art so empfänglich sind.

    Hauptsache man ist rechtzeitig auf der vermeintlich richtigen Seite, da kann ich mich dann in meiner eigenen Selbstgerechtigkeit förmlich suhlen, ich flipp aus, das fühlt sich so wohlig an. Das Internet ist einfach genial. Und ich mal falsch liege, kismet.

    Und Weberberg ist da auch mit dabei, ganz klar. Gibt sonst kaum Updates hier, aber irgendwelche halbwarmen Gerüchte, hallo, das kann sich selbst der bequem und träge gewordene Dierk nicht entgehen lassen. Go, Dierk, Go.

    Und natürlich: Wir wollen Namen. Wir, das rachedurstige Volk.

  3. Wenn’s so allergischen Husten auslöst, hm. Und meine Bekannten gehen da nicht mehr hin. Ob das nun an rassistischen Äußerungen liegt oder an den Bedienungen, oder dem restlichen Personal. Tcha. Wer weiß. Nichts ist unvorstellbar in dieser weltoffenen Kleinstadt. Und für die die nicht wissen um welches Kaffeeeeee es sich nicht dreht. Café Kolesch.

  4. Vermtlich wurde der arme Kerl auch diskriminiert. Los Dierk, die Oma hat den sicher böse angesehen. Bring Entschuldigungen für diesen Kulturbereicherer Ulm (ots) – Der 31-Jährige hatte in einem Geschäft ein Parfüm stehlen wollen. Eine Zeugin sah wir der Mann das Parfüm in seiner Jackentasche verschwinden ließ und verständigte das Verkaufspersonal. Der 31-Jährige stellte das Parfüm wieder ins Regal und versetzte dem Mitarbeiter, der ihn ansprach einen Kopfstoß. Der Mann trug eine leichte Verletzung davon. Der Zeugin, die den Diebstahl beobachtet hatte, schüttete er ein Getränk über die Jacke und gab ihr eine Ohrfeige. Die Polizei nahm den 31-jährigen algerischen Staatsangehörigen in Gewahrsam. Gegen ihn laufen strafrechtliche Ermittlungen.

  5. Gerade dieser Beitrag zeigt mal wieder auf welchem niedrigen Niveau dieser selbst ernannte „Chefredakteur“ arbeitet. Diesen Schwachsinn der hier verbreitet wird kann doch kein normaler Mensch ernst nehmen.

  6. Ich weis gar nicht was ihr habt. Das ist doch sein Lokal und da kann er Gäste bewirten die er möchte. Vielleicht möchte er nicht zu den ganzen Weberberg Gutmenschen gehören.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.