Was sind wir den Flüchtlingen schuldig (oder auch nicht)?

Die Hochschule Biberach setzt ihre Ringvorlesung „Offene Gesellschaft“ fort. Als erster Referent in diesem Wintersemester kommt Professor Dr. Joachim Behnke an die HBC, der an der Zeppelin Universität Friedrichshafen Politikwissenschaft lehrt. Sein Thema am Mittwoch, 19. Oktober 2016: „Was sind wir den Flüchtlingen schuldig (oder auch nicht)?“. 
Der Politikwissenschaftler wird einige  Anmerkungen zu dieser Fragestellung aus der Sicht der politischen Philosophie machen. Denn, so Professor Behnke, die gegenwärtige Flüchtlingsbewegung stelle die wohl größte politische Herausforderung der Gegenwart dar, sowohl für Deutschland als auch für Europa insgesamt. Der Vortrag erörtert die moralphilosophischen Gesichtspunkte, die für die Wahl der angemessenen politischen Antwort auf diese Herausforderung von Bedeutung sind bzw. von Bedeutung sein sollten.
Der Vortrag findet um 19 Uhr im Audimax der Hochschule statt; der Eintritt ist frei.
 
Einen weiteren Vortrag innerhalb der Ringvorlesung „Offene Gesellschaft“ bietet die Hochschule Biberach am 16. November an: Dann wird eine Vertreterin des Göttinger Institutes für Demokratieforschung zum Thema „Pegida“ sprechen.

6 Gedanken zu „Was sind wir den Flüchtlingen schuldig (oder auch nicht)?“

  1. Als AfD-Symphatisant stehe ich unter dem Generalverdacht, Ausländer- und Flüchtlingsfeind zu sein. Aber komisch, Mitbürger/innen wie der Iranerin Emitis Pohl sind mir irgendwie wesentlich sympathischer als die ganze Riege der moralinsauren „Biodeutschen“, die für die Zustände verantwortlich sind, die Frau Pohl beschreibt. Die Leuten wie mir vorwerfen, keine Argumente, sondern nur Vorurteile und Ressentiments zu haben. Und selbst haben diese „anständigen“ Deutschen, die jede Form der Einwanderung vorbehaltlos bejubeln, oft nur die Nazikeule zu bieten. Ich bin jederzeit zur Diskussion bereit, Argumente habe ich zur Genüge! Und gegen Zuwanderer, die sich integrieren, die die Regeln dieses Landes akzeptieren und sich einbringen, habe ich nichts. Aber Integration ist eben nur begrenzt zu bewältigen.

    1. „Mundtod“??? Das üben wir besser noch einmal oder müssen wir erst die Dudenkeule rausholen?

    1. Was soll diese scheiss Anspielung mit der Beate? Wo seit ihr lieben biberacher linken gutmenschen und teddybärenwerfer. In den fünf Gemeinschaftsunterkünften in Biberach sieht man euch sehr selten. Aber in den Mainstream Medien die Humanisten rauskehren. Wie scheinheilig seit ihr denn. Was glaubt ihr, wo überall in der Welt elend ist, und ihr toleriert hunderttausendfachen Rechtsbruch wegen Missbrauch des Asylrechts. Wo sind die Kranken und behinderten Kinder, wo die verfolgten Frauen und die alten Menschen aus den arabischen. oder afrikanischen Ländern? Ist das human, dass man sich so an der Befindlichkeit vieler junger arabischer Männer aufgeilt? Ihr seit das verlogene pack und die Gräben werden immmmmer tiefer

  2. Genau, machen wir eine typische deutsche gutmensch-Neudenk und neusprech a la 1984 Diskussion auf? Ersetzen wir Flüchtlinge durch Partner: was bin ich meinem Partner schuldig? Oder Familie, Eltern, Arbeitgeber, behindertem nachbarskind, armen alten Frau, Gott oder göttin (gendergerecht richtig?), Gesellschaft, den Politikern, den Frauen, Kindern und alten Menschen in Syrien, Rumänien, Ruanda, dem verhungernden Kind in Afrika, dem linksintelektuellen Weserberglandes Redakteur,

  3. Ich wüsste momentan nicht, was wir von den Zuwanderern geliehen haben könnten. Also sind wir ihnen auch nichts schuldig. Da ist schon die Wortwahl falsch. Wir sollten zuerst dafür sorgen, dass es den Menschen im Land gut geht. Damit hätten wir eigentlich Arbeit genug. Wir akzeptieren hier tatenlos Jugend- und Altersarmut, Obdachlosigkeit etc. etc. und überlegen uns statt dessen, wie wir diejenigen vor einem Krieg schützen können, den sie selbst mit angefangen haben. Ist schon seltsam, wohin sich unser Land gerade entwickelt. Echte Kriegsflüchtlinge haben ein Recht auf Schutz. Das war´s dann aber auch schon. Dazu gehört u.a. Unterkunft, Verpflegung und ärztliche Versorgung. Auf Integration und dauerhaftes Bleiberecht besteht selbst in der Genfer Flüchtlingskonvention kein Anspruch.

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