Weberberg.de-Mundartservice

Wir in der Redaktion haben unsere norddeutsche Herkunft nie verleugnet. Aber wir haben ein großes Herz auch für die schwäbische Mundart. Daher hier ein aktuelles Gedicht (von Peter Rieger):

Uf dr Schwäbscha Eisabahna,
muesch amol am Samschtig fahra.
Schtuegert, Ulm ond Biberach –
noch lieget dir d’Nerva brach.

An dr Schwäbscha Eisabahna,
hanget oft zwenig Wäga dana.
Neipresst bisch wia en Dosafisch,
Dementsprechend isch d’Luft au frisch.

Jedes Wochaend an See, fendet älle
Schtuegerter schee.
Dass ma do au zoiga ka,
wer em Land hot d‘ Hosa a.

Jeder Schduegerter hot a Mädle,
ond en ganza Wurf mit Rädle.
Älles en da Zug bugsiert,
ond de andre d’Hos verschmiert.

En dr Schwäbscha Eisabahna,
sieht ma koin Politiker fahra.
Bloß it nei en so en Gschtank,
weil do droht des Volkes „Dank“….

En dr Schwäbscha Eisabahna,
hand se scho am Morga Fahna.
Saufa, Fressa, s’Zuig omleera,
oiner wirds scho zammakehra…

Obeds en dr Eisabahna, sieht ma
bloß no Ziefer fahra.
Brauchsch en Schaffner,
suechsch omsuscht,
weil der en sei Deckong huscht.

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